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Energie in Oberösterreich
Mehr als 30 Prozent des oö. Energieverbrauchs werden in Oberösterreich bereits durch umweltfreundliche Energieformen wie Wasserkraft, Biomasse, Sonnenenergie, Windkraft oder Erdwärme gedeckt - ein sechsmal höherer Wert als der EU-Schnitt. Erneuerbare Energieträger, wie Sonnenenergie, Biomasse/Holz, Erdwärme, Windkraft und Wasserkraft sind im Gegensatz zu den begrenzten Vorräten an fossilen Brennstoffen durch den permanenten Energienachschub der Sonne praktisch unerschöpflich. Erneuerbare Energieträger sind zumeist heimische Energiequellen, mit deren Hilfe wir die Abhängigkeit von Energieimporten verringern können.
Beginnend im Jahr 2006 wurden vom oö. Energieressort für Oberösterreich verschiedene Energieszenarien bis zum Jahre 2030 erstellt. In einer Analyse der verschiedenen Ökoenergieträger wurden technisch nutzbare Potenziale dargestellt. Daraus wurden - unter Annahme von verschiedenen Verbrauchsentwicklungen - für die Sektoren Strom, Raumwärme und Verkehr sowie den gesamten Primärenergiebedarf Energieszenarien bis 2030 abgeleitet.
Eine grundsätzliche Weichenstellung für das neue Energiekonzept erfolgte mit dem Landtagsbeschluss vom 5.Juli 2007. Ziel ist es demnach, schrittweise in Oberösterreich bei Wärme und Strom auf erneuerbare Energien umzusteigen und damit die CO2-Emissionen und die Energieimporte zu senken.
Im Juni 2009 hat die Oö. Landesregierung ambitionierte Detail-Ziele mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen für die Energiezukunft von Oberösterreich formuliert und beschlossen.
- Mehr Information: Energiezukunft Oberösterreich 2030
- Hier finden Sie den aktuellen Umsetzungsbericht des O.Ö. Energiekonzeptes, Berichtsjahr 2009 (pdf, 2,82 MB).








