In OÖ gibt es keine Gentechnik auf den Feldern.

Gentechnik polarisiert. Für ihre Verfechter ist sie eine viel versprechende Hochtechnologie, für ihre Gegner bedeutet sie mangelnden Respekt vor der Natur. Sie birgt zudem unabsehbare Folgen. Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt durch den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen (GVO) können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Zu diesen Risiken gehören Kreuzungen mit Wildpflanzen und die mögliche Konkurrenz zu einheimischen Arten.

 

Unser Widerstand gegen Gentechnik in der europäischen Landwirtschaft hat sich gelohnt: Im Jahr 2003 wurde auf Initiative des Landes Oberösterreich und der Toskana das Netzwerk der gentechnikfreien Regionen Europas gegründet. Und auch noch nach 10 Jahren ist unser Einsatz für sichere Lebensmittel aus unverfälschter regionaler Produktion ungebremst. Die Durchsetzung des Selbstbestimmungsrechts und der Widerstand gegen Zwangszulassungen ist heute genauso brisant wie damals.

Ein großer Erfolg für das Oö. Umweltressort: Auf Initiative des Landes Oberösterreich und der Toskana wurde im November 2003 das Netzwerk der gentechnikfreien Regionen Europas gegründet - ein politisches Signal gegen Agro-Gentechnik und für sichere Lebens- und Futtermittel. Heute umfasst das Netzwerk bereits mehr als 60 Regionen Europas mit mehr als 150 Millionen Einwohnern, die für ein Selbstbestimmungsrecht der Regionen bei der Gentechnik-Anwendung und für ein sauberes Saatgut eintreten. Ziel ist es, die Produktion unverfälschter Lebensmittel aus der Region auch in Zukunft zu bewahren, damit wir und unsere Nachkommen die natürlichen Erzeugnisse unserer Landwirtschaft so wie bisher mit ruhigem Gewissen genießen können.