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Anbindung des VARENA an Öffentlichen Verkehr beispielhaft für weitere Projekte

Fr, 27.08.2010 — 12:00

Als beispielhaft sieht Anschober die umweltfreundliche Anbindung des Einkaufszentrums VARENA in Vklb. an den Öffentlich Verkehr.

Als beispielhaft für weitere Projekte sieht Landesrat Rudi Anschober die umweltfreundliche Anbindung des nun eröffneten Einkaufszentrums VARENA in Vöcklabruck an den Öffentlichen Verkehr.

Anschober: „Das VARENA  ist das erste Shoppingcenter, das mein Ressort im Rahmen der UVP zu einem umfassenden Anschluss an den Öffentlichen Verkehr gezwungen hat, damit die Verkehrserregung durch Großmärkte nicht zunimmt oder zumindest gedämpft wird. Da ist das VARENA soweit vorbildlich".

So wird mit den Stadtbuslinien 2 und 3 viermal in der Stunde das Einkaufszentrum angefahren und damit eine Topverbindung zum Bahnhof, in die Innenstadt und die Dürnau hergestellt. Weiters wurde mit dem neuen Stadtbusfahrplan auch die Lesbarkeit der Fahrpläne deutlich verbessert. Fahrplanheft und Aushänge an den Haltestellen sind neu gestaltet. Seit kurzem gibt es auch elektronische Fahrplananzeigen zu den Regionalbus- und Stadtbusverbindungen am Bahnhof, in der Öttlstraße und bei der VARENA.

Neben dem Öffentlichen Verkehr hat sich auch die Situation für FußgängerInnen und RadfahrerInnen deutlich verbessert. Mit der Fertigstellung des Geh- und Radweges entlang der VARENA gibt es seit kurzem eine attraktive Verbindung von Regau über die Fasanenau und entlang der Vöckla zur VARENA und in die Innenstadt. Dieser Geh- und Radweg wird in den nächsten Wochen auch noch beschildert.

Anschober: „Es ist mein Ziel, dass Megazentren künftig auch eine Verkehrserregerabgabe zahlen, damit sie für die Verkehrsinfrastruktur „Straße" auch selbst aufkommen und nicht der Steuerzahler über Straßenbaugelder die Gewinne der Großmärkte noch unterstützen muss. Dazu müsste diese schon bestehende Steuerkompetenz von der Gemeinde- auf die Landesebene gehoben werden. Das ist bisher totes Recht, weil keine Gemeinde einen Megamarkt in die Nachbargemeinde drängen will."



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