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Klares Nein zu CO2-Speicherung in Oberösterreich
Di, 31.08.2010 — 12:00
Auch Umweltminister Nikolaus Berlakovich auf Distanz, aber kein klares Nein.
Viele oberösterreichische Gemeinden sind verunsichert, weil in den vergangenen Monaten Diskussionen geführt wurden über die Errichtung von CO2-Speicherungen (CCS) in ausgebeuteten Gaslagern.
Umwelt-Landesrat Rudi Anschober erteilt diesen Denkspielen eine klare Absage: "CO2-Speicherung bringt keine Lösung der Klimakrise, sondern ist enorm teuer, bindet Finanzmittel, die wir für die Energieumstellung brauchen und ist technisch unerprobt und unsicher".
Landesrat Rudi Anschober hat auch den Umweltminister Nikolaus Berlakovich um eine klare Positionierung ersucht. Dieser sieht (Zitat): "zumindest kurz- und mittelfristig keine sinnvolle und realistische Klimaschutzoption", schließt aber CCS auch definitiv nicht aus, sondern will offene Fragen vor einer endgültigen Entscheidung beantwortet haben.
Landesrat Rudi Anschober: "Forschung und Investition in CCS wäre eine Fehlentwicklung - die Bundesregierung soll die Verunsicherung durch ein klares Nein stoppen".
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