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Feinstaubbelastung in Oberösterreich blieb 2009 im erlaubten Rahmen
Mi, 20.01.2010 — 10:00
Studie der Uni Graz belegt negative Auswirkungen von Feinstaub auf das menschliche Auge.
(LK) Die endgültige Luftschadstoffstatistik für 2009 liegt vor: Das Maßnahmenpaket zur Senkung von Feinstaub hat positiv gewirkt, die Belastung bewegt sich im erlaubten Rahmen. Kritisch war die Messstelle Linz Neue Welt, die in Summe exakt 30 Überschreitungstage aufwies - dh. genau die nach dem Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) maximal erlaubte Anzahl an Überschreitungstagen. Ebenso zeigt sich an der Messstelle Römerberg die Belastung mit 26 Überschreitungstagen deutlich.
Allerdings werden die Grenzwerte 2010 gemäß IG-L verschärft, es sind nur maximal 25 Überschreitungstage erlaubt. Das heißt, zusätzliche Maßnahmen wie z.B. die Energiewende sind dringend notwendig.
Feinstaub ist ein enormes Gesundheitsproblem. Eine Studie der Universität Graz zeigt, dass Feinstaub nicht nur die Atemwege belastet, die Schadstoffe schädigen darüber hinaus auch die Tränenflüssigkeit. Dadurch wird das Auge nicht mehr ausreichend befeuchtet.
Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Die Feinstaubbelastung muss schrittweise weiter abgesenkt werden. Oberösterreich ist im Vergleich der Bundesländer sehr erfolgreich, aber auch bei uns sind weitere Maßnahmen notwendig. Die Energiewende ist ein wesentlicher Baustein, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren."
Wie Expert/innen der OÖ. Landesregierung berechnet haben, nimmt bei Umsetzung der Maßnahmen zur Energiewende in Oberösterreich bis 2030 Feinstaub PM10 um fast 60 Prozent ab.
„Das ist das größte Reduktionspotential, das wir haben - und dieses gilt es nun durch Umsetzung der Energiewende zu nutzen", so LR Anschober abschließend.
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