Für eine atomkraftfreie Zukunft.

Die Schreckensmeldungen aus dem havarierten AKW Fukushima zeigen auf dramatische Weise, dass die Option Atomkraft im Rahmen der europäischen Energiepolitik ausgeschaltet werden muss. Dennoch wird Atomenergie in Zusammenhang mit der Klimaproblematik von einigen europäischen Ländern nach wie vor als Lösung aller Energiefragen präsentiert.

Die Oö. Anti-Atom-Politik kann bedeutende Erfolge für die Sicherheit der OberösterreicherInnen vorweisen: 8 hochriskante Reaktorblöcke in Europa (darunter auch das grenznahe AKW Isar 1) wurden in den vergangenen Jahren geschlossen, der Ausbau von Temelín bislang verhindert bzw. drastisch verzögert. Sehr erfolgreich war die Beschwerde gegen die Verletzung der EU-UVP-Richtlinie, wodurch die Tschechische Republik zur Anpassung der Gesetzgebung gezwungen wurde. Oberösterreich hat sich an allen grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) beteiligt. Gerade für die Sicherheit der Bevölkerung sind die Themen Stilllegung von AKWs und grenznahe Endlagerstandorte auch Teil der Anti-Atom-Arbeit im OÖ Umweltressort. Die Oö. Landesregierung unterstützte die EU-weite Petition gegen Subventionen für Atomkraftwerke - mit dem Erfolg, dass ein Vorstoß zur Erleichterung von Atom-Subventionen in der EU zu Fall gebracht werden konnte.

Wir arbeiten daran, einen breiten überregionalen Widerstand aufzubauen und zeigen, dass Oberösterreich seiner Rolle als Vorreiter in der Antiatom-Politik gerecht wird. Die oö. Antiatom-Initiative - also das Land OÖ und die NGOs - gehört zu den wesentlichen Antreibern der erfolgreichen Anti-Atombewegung in Europa.

Für den schrittweisen Atomausstieg in Europa ...

... zeigen wir die Unwirtschaftlichkeit von Atomenergie auf
... setzen wir Initiativen gegen Subventionen von Atomkraftwerken
... fordern wir verschärfte Versicherungsbedingungen für AKWs

Aktuelle Infos gibt unser oberösterreichischer Antiatom-Beauftragter Dalibor Strasky http://www.atomfreie.eu/ sowie die Strahlenschutzabteilung des Landes OÖ