7 Februar 2017

Alle 442 Gemeinden sollen wichtiger Teil der oö. Integrationsoffensive werden

Flächendeckende Bürgermeister-Konferenzen, Integrationsbeauftragte in den Gemeinden, bereits in 220 Gemeinden Steuerungsgruppen für Integration

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller 442 oö. Gemeinden werden bis Ende April von Integrations-Landesrat Rudi Anschober persönlich über Aktuelles aus dem Bereich Asyl, Grundversorgung und Integration informiert – im Rahmen der Bürgermeister-Konferenzen in allen Bezirken. Heute ist LR Anschober z.B. in der Gemeinde Steinhaus für den Bezirk Wels-Land zu Gast. Ziel ist neben dem Austausch auch die Stärkung des Netzwerks Integration.

Das oö. Netzwerk für Integration wächst: nach der Landes-Steuerungsgruppe, in der Integrations-Landesrat Rudi Anschober die Integrationsarbeit mit 30 Organisationen abstimmt und den nun flächendeckend verwirklichten Bezirks-Steuerungsgruppen, in denen unter Leitung der Bezirkshauptfrau/ des Bezirkshauptmannes die Integrationsarbeit im Bezirk koordiniert wird, arbeitet LR Anschober derzeit an der weiteren Stärkung der Integrationsarbeit in den Gemeinden.

LR Rudi Anschober: „Aktuell  werden in allen Bezirken Bürgermeister-Konferenzen abgehalten, die motivieren und informieren sollen, damit möglichst alle Gemeinden aktiv bleiben bzw. werden in der Integrationsarbeit. Derzeit gibt es in über 80% der oö. Gemeinden Grundversorgungsquartiere – mein Ziel ist die dezentrale Integration in der Region anstatt der früheren Zentralisierung auf einige wenige Großstädte mit allen Problemen. Dieser neue Weg funktioniert – auch Dank des Engagements der Zivilgesellschaft, der NGOs und vieler Gemeindefunktionäre.“

Bei den Bürgermeister-Konferenzen, heute z.B. in der Gemeinde Steinhaus für den Bezirk Wels-Land, steht LR Anschober gemeinsam mit der/m Leiter/in der Reki-Stelle (Regionales Kompetenzzentrum für Integration und Diversität) aus dem Bezirk Rede und Antwort, motiviert und schlägt konkrete Integrationsmaßnahmen vor.

Eines der Ziele ist das Schaffen einer/s Integrationsbeauftragten in jeder Gemeinde, einer Ansprechperson aus den Reihen des Gemeinderates oder des Gemeindeamtes, die speziell informiert und unterstützt wird.

Zusätzliches Ziel ist die Schaffung von einer Integrations-Steuerungsgruppe in jeder Gemeinde als zukünftiges Zentrum, einer Drehscheibe für Integration. In 220 Gemeinden ist dies bereits verwirklicht.

LR Anschober: „Ich setze bei unserer Integrationsarbeit ganz stark auf Integration vor Ort, direkt in der Gemeinde. Je breiter wir das schaffen, desto besser wird Integration gelingen.“