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16 Mai 2019

Breite Mehrheiten bei heutiger IntegrationsreferentInnenkonferenz für Oberösterreichs Integrationsanliegen

Breite Unterstützung gab es heute für alle zehn Anliegen, die von Oberösterreichs Integrationsreferent Rudi Anschober bei der heutigen IntegrationsreferentenInnenkonferenz eingebracht wurden. So wurde

  • die Aufstockung der Budgets für Qualifizierungsmaßnahmen für MigrantInnen (z.B. für das Nachholen des Pflichtschulabschlusses) einstimmig
  • sowie ein rasches Integrationsprogramm für die wachsende Arbeitsmigration ebenso einstimmig beschlossen.

Alle Bundesländer mit Ausnahme Niederösterreichs unterstützten Anschobers Anträge gegen die Abschiebung von Lehrlingen, für eine Wiederöffnung der Zugangs zur Lehre, einen schrittweisen Arbeitsmarktzugang ab dem sechsten Aufenthaltsmonat, ein modernes Bleiberecht und die bessere Arbeitsmarktintegration nach dem Vorbild von Deutschland.

Anschober: “Jetzt ist die Bundesregierung gefordert. Über die Ziele und notwendigen Inhalte der erforderlichen Integrationsmaßnahmen gibt es zwischen den Ländern eine - mit Ausnahme Niederösterreichs - breite Übereinstimmung. Alle - außer Niederösterreich - wollen eine möglichst frühe Integration der Geflüchteten und sehen Integration als vorrangige Notwendigkeit, die nicht aus ideologischen Gründen behindert werden darf.“