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&copy Land OÖ v.l.: Klaus Reingruber (Meteorologe Blue Sky Wetteranalysen), Klimaschutzlandesrat Rudi Anschober, Andreas Drack (Klimaschutz-Beauftragter des Landes OÖ)

© Land OÖ v.l.: Klaus Reingruber (Meteorologe Blue Sky Wetteranalysen), Klimaschutzlandesrat Rudi Anschober, Andreas Drack (Klimaschutz-Beauftragter des Landes OÖ)

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24 Mai 2019

Der 3. oberösterreichische Klima-Index liegt vor und zeigt ein alarmierendes Bild für OÖ

Monitoring zeigt aktuelle Entwicklung der Emissionen und der Klimakrise in OÖ auf, dokumentiert die aktuellen Folgeschäden und prüft die gesetzten Klimaschutz-Maßnahmen   Und: Initiative „Klimaschutz jetzt statt Strafzahlungen morgen“

Zum dritten Mal legt das Klimaschutzressort den oberösterreichischen Klima-Index vor – eine Fach-Bewertung der Emissionsentwicklung und der detaillierten Auswirkungen der Klimakrise und der Erderhitzung. Der Inhalt des Klima-Index ist alarmierend: 2018 hat in unserem Bundesland Rekordtemperaturen gebracht, auch die Temperaturen von Fließgewässer, Grundwasser und Seen steigen, der Dachsteingletscher schmilzt im Rekordtempo. Seit 1988 liegen die Prognosen der Wissenschaft am Tisch - doch trotz aller Warnungen steigen die Emissionen weltweit und auch in Österreich seither weiter an. Und auch in Oberösterreich sind die Emissionen seit 1990 um 6,9 Prozent gestiegen. Seit 2005 sind die Emissionen kurzfristig gesunken (erfolgreiche Energiewende), in den letzten zwei Jahren (Energiewende abgeschwächt, Verkehrswende nicht umgesetzt) steigen die Emissionen jedoch wieder an, vor allem im Verkehrsbereich.

Oberösterreich muss auf Basis des Klima-Index erkennen: Wird dieser Kurs weiterhin fortgesetzt, werden Oberösterreich und Österreich die Klimaziele dramatisch verfehlen. Das würde die Zukunftschancen der nächsten Generationen schwer beschädigen und Österreich bis zu 10 Milliarden Euro kosten. Österreich muss daher die Klimaziele bis Jahresende massiv nachbessern: Pariser Klimaziele als Priorität in Bundes- und Landesverfassung, 100 Prozent Erneuerbaren Strom bis 2030, 100 Prozent Erneuerbare Wärme bis 2050, preisgünstiges Jahresticket für den ganzen Öffentlichen Verkehr, je eine Milliarde jährlich zusätzlich für den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Städten und im ländlichen Raum, die Streichung sämtlicher klimaschädigender Subventionen, die Umsetzung einer aufkommensneutralen Klimaschutz-Steuerreform - klimaschonendes Verhalten soll preiswerter werden, Klimazerstörung verteuert werden. Das haben auf Antrag Anschobers alle Klimaschutzreferent/innen einstimmig beschlossen, das haben bereits Tausende als Petition unter www.klimaschutzjetzt.at unterstützt.

Aber auch Oberösterreich muss endlich Klimaschutz ernst nehmen, verstärken und umsetzen - durch eine beschleunigte Energiewende und durch eine echte Verkehrswende. Der aktuelle Beitritt Oberösterreichs zur internationalen Koalition der Regionen „Under2MoU“ (Under 2 Memorandum of Understanding) ist eine Verpflichtung für Oberösterreich, die Klimaschutzlandesrat Anschober umsetzen will - durch konkrete Detailmaßnahmen. Die Zeit der Sonntagsreden muss auch in Oberösterreich vorbei sein, die Landesregierung muss handeln!

 

3. Oberösterreichischer Klima-Index – die Ergebnisse

Hintergrund

Der „Klima-Index“ zeigt seit der Premiere 2017 jährlich aktuelle Daten und Entwicklungen zu Klimakrise und Treibhausgasemissionen auf und macht Trends damit speziell für unser Bundesland auch mittel- und langfristig nachvollziehbar und transparent.

Der Klima-Index wurde aus Anlass des Weltklimavertrages von Paris von LR Rudi Anschober initiiert, und vom Klimaschutzbeauftragten des Landes OÖ, Andreas Drack, mit Daten des Umweltbundesamtes bzw. der ZAMG erstellt.

LR Rudi Anschober: „Mit dem Klima-Index haben wir erstmals einen jährlichen Bericht, an Hand dessen wir die Entwicklung Oberösterreichs im Bereich der Klimakrise bzw. die gesetzten Klimaschutz-Maßnahmen überprüfen können.“

 

Klimakrise und meteorologische Verhältnisse im Jahr 2018 international

2018 war global das viertwärmste Jahr seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen im 19. Jahrhundert hinter 2016, 2015 und 2017. Die globale Mitteltemperatur lag um 0,79°C über dem langjährigen Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts und somit bei 14,69°C. Dies ist umso bemerkenswerter als 2018 in den ersten Monaten des Jahres sogar abkühlende „La Niña-Bedingungen“ herrschten.

Der European State of the Climate zeigt, dass 2018 eines der drei wärmsten Jahre Europas seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Alle Jahreszeiten waren überdurchschnittlich warm, der Sommer 2018 sogar der wärmste aller Zeiten mit 1,2 °C über dem Durchschnitt.

 

Meteorologische Verhältnisse in Österreich im Jahr 2018

Das Jahr 2018 liegt um +1,7 °C über dem langjährigen Durchschnitt [81-10] und ist damit nicht nur das wärmste der letzten 58 Jahre, sondern je nach Region sogar das wärmste bzw. zweitwärmste Jahr seit Beginn der Messungen in Österreich 1768. Die größten Temperaturabweichungen des Jahres 2018 waren in den Tieflagen von Oberösterreich und Niederösterreich sowie im Rheintal zu beobachten. Abgesehen von 1994 reihen sich die 13 wärmsten Jahre seit Messbeginn nach 2000 ein. Das letzte leicht unterdurchschnittlich temperierte Jahr liegt 23 Jahre zurück. Die durchschnittliche Niederschlagsumme des Jahres 2018 beträgt 1018 mm und liegt um -72 mm oder -6 % unter dem langjährigen Mittel. Besonders in Oberösterreich, Teilen des Flachgaus sowie im Rheintal und im Mostviertel fielen nur 60 % bis 75 % des zu erwartenden Niederschlags.

 

Meteorologie Oberösterreich 2018 im Überblick

Meteorologischer Parameter

 

2018

2017

2016

Niederschlagsabweichung

-19%

-1 %

7 %

Temperaturabweichung

+2,0 °C

+0.9 °C

+1.0 °C

Abweichung der Sonnenscheindauer

18%

10 %

6 %

Temperaturhöchstwert

Enns (317 m) 37.3 °C am 9.8.

Schärding (307 m) 36,8 °C am 1.8.

Schärding (307 m) 34,3 °C am 11.7.

Temperaturtiefstwert (Gipfel/Hochalpin)

Dachstein-Gletscher (2520 m) -27.4 °C am 26.2.

Feuerkogel (1618 m) -20,2 °C am 7.1.

Feuerkogel (1618 m) -15,3 °C am 18.1.

Temperaturtiefstwert unter 1000 m

Windischgarsten (600 m) -20.0 °C am 28.2.

Aspach (427 m)
-21,8 °C am 7.1.

Windischgarsten (600 m) -18.5 °C am 19.1.

höchstes Jahresmittel der Lufttemperatur

Linz (262 m)

12.2 °C, Abw. +2.3 °C

Linz (262 m) 10,8 °C, Abw. +0.9 °C

Linz (262 m)

10,9 °C, Abw.

+1.0 °C

höchste Sonnenscheindauer

Aspach (427 m) 2187h, Abw.+25 %

Waizenkirchen (400 m) 2038 h

Bad Zell (554 m) 1958 h

Oberösterreich 2018 im Überblick bzw. Vergleich zu 2017, 2016 (Abweichung zum Mittel 1981-2010); Quelle: ZAMG - https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima

 

Langzeitmessungen in Oberösterreich

Dank der im Jahr 1767 begonnenen Wetteraufzeichnungen gibt es in Kremsmünster die längste österreichische Temperaturreihe. Folgende Abbildung zeigt repräsentativ die in Oberösterreich beobachtete Erhitzung insbesondere in den vergangenen Jahrzehnten.

Jahresmitteltemperatur Wetterstation Kremsmünster Quelle: http://www.zamg.ac.at/histalp/dataset/station/csv.php

 

Temperatur-Zunahme auch in Gewässern

Ein Erwärmungstrend lässt sich auch aus Messreihen in Gewässern bzw. im Grundwasser nachweisen. In der Traun bei Wels-Lichtenegg etwa + 0,6 Grad, an der Ager bei Fischerau um +0,5 Grad.

Pegel

Gewässer

Ae (km²)

Trend (°C)

Schärding

Inn

25520,0

0

Wels-Lichtenegg

Traun

3387,1

+ 0,6

Fischerau

Ager

1256,1

+ 0,5

Teufelmühle

Große Mühl

453,5

< 0,5

Trendanalyse Gewässer der Jahre 2000 bis 2018; Quelle: Land OÖ, Hydrografischer Dienst

 

In den großen Porengrundwasserkörpern entlang der Donau und in der Welser Heide zeigt eine Trendanalyse bei langjährig beobachteten Grundtemperaturmessstellen einen deutlichen Anstieg um zwischen 0,6 bis 1,3°C, durchschnittlich um 0,8°C.

 

Gletscher-Schmelze in OÖ

Seit 13 Jahren läuft auf dem Dachstein das Projekt „Klima und Massenhaushalt des Hallstätter Gletschers“. Dieses Projekt wird vom Land OÖ und der Energie AG unterstützt und mitfinanziert.

Wie nach den trockenen und heißen Monaten zu erwarten war, ist der Hallstätter Gletscher 2018 massiv geschrumpft. Die Bilanz ist mit einem Minus von 1.854 mm die drittschlechteste Bilanz seit 2007 (nach 14/15 und 10/11). Der Gletscher hat somit im vergangenen Bilanzjahr rund 5,2 Millionen Kubikmeter Wasser netto verloren.

Entscheidend für das Überleben der Dachsteingletscher sind die großen Winterschneemengen welche zumeist zwischen 6 und 8 Meter liegen. Nur diese Tatsache verhindert eine noch negativere Bilanz des Massenhaushaltes.

Massen-/Längenänderung Hallstätter Gletscher 2007-2018, Quelle: BLUESKY Wetteranalysen

 

Erfahrungen im Hitzejahr 2018

Ende 2017 wurde im Rahmen der Priorisierung der Klimawandelanpassungsmaßnahmen das Bundesamt für Wasserwirtschaft mit der Studie „Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Fischzönosen oö. Fließgewässer“ beauftragt. Kurz zusammengefasst belegen die Studienergebnisse, dass die Temperaturen in den oö. Fließgewässern seit ca. 1980 relativ konstant zugenommen haben. Der mittlere Temperaturanstieg in den oö. Fließgewässern beträgt 0,043 °C pro Jahr, wobei stärkere Zunahmen in den Sommermonaten beobachtet werden konnten. Diese Temperaturanstiege summieren sich seit 1984 im Schnitt auf 1,33 °C (Datenbetrachtung bis 2015).

Bezogen auf das Temperaturregime von Fließgewässern würde dies eine (theoretische) Seehöhenverschiebung von 194 m im Alpenvorland, 525 m in der Böhmischen Masse und 247 m in den Kalkalpen bedeuten. Diese Erwärmung hat naturgemäß Auswirkungen auf Lebewesen und deren Umwelt (z.B. Fischregionen). Die Analyse von fischregionsspezifischen Temperaturgrenzwerten zeigt klar eine Zunahme von Tagen mit Grenzwertüberschreitungen auf. Für 2050 werden Temperaturwerte prognostiziert, welche um ca. 2,8 °C im Mittel höher liegen als noch 1984. Bereits 2020 ist in weiten Teilen Oberösterreichs mit Wassertemperaturen zu rechnen, welche im Schnitt um über 2 °C höher liegen als noch vor 40 Jahren. https://www.land-oberoesterreich.gv.at/209559.htm

 

Erste Ergebnisse zu den Treibhausgas-Emissionstrends in Oberösterreich

Gesamtemissionen

Zwischen 1990 und 2017 nahmen die Treibhausgas-Emissionen Oberösterreichs um 6,9 % zu, wobei der Industriesektor diesen Trend eindeutig dominiert. Im Jahr 2017 wurden Treibhausgas-Emissionen in der Höhe von 23,7 Mio. t CO2-Äquivalent emittiert, und damit um 3,3 % mehr als 2016. Die stärksten Emissionszunahmen von 2016 auf 2017 wurden in den Sektoren Industrie (u.a. durch Zunahmen im Sektor Eisen- und Stahlerzeugung und der chemischen Industrie) und Verkehr (höherer Dieselabsatz im Straßenverkehr) verzeichnet.

 

Nicht-Emissionshandelsbereich

Seit 2005 erfolgt die Trennung in die Bereiche Emissionshandel und Nicht-Emissionshandel. Die Treibhausgas-Emissionen abzüglich des Emissionshandelsbereichs betrugen 2017 10,7 Mio. t CO2-Äquivalent, was einem Anteil von 21 % an den österreichischen Treibhausgas-Emissionen (ohne Emissionshandelsbereich) entspricht. Die Emissionsmenge nahm seit 2005 um 2,5 % ab. Im Jahr 2017 wurde im Vergleich zu 2016 eine Zunahme von 2,5 % verzeichnet. 55 % der Treibhausgas-Emissionen 2017 wurden von Emissionshandelsbetrieben verursacht, das entspricht etwa 13,0 Mio. t CO2-Äquivalent.

Quelle: Umweltbundesamt 2019

Erfolge auf der Maßnahmenebene

Die größten Erfolge bei der Emissionsverringerung sind in Oberösterreich in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich Raumwärme gelungen. So sanken die Treibhausgasemissionen im Zeitraum 1990-2017 um 36 %. Auch bei der Energieaufbringung (Strom, Fernwärme) gelang eine vergleichsweise hohe Emissionsreduktion um 53 %.

Laut Erhebungen von Statistik Austria (Mikrozensus) hat sich die Beheizungsstruktur zu klimafreundlichen Systemen geändert. So wurden z.B. 2003/2004 157.000 Hauptwohnsitze mit Heizöl beheizt, 2015/2016 nur mehr 104.000 trotz einer um 9,4% gestiegenen Gesamthauptwohnsitzanzahl. Der Anteil der Ökowärmeanlagen bei den bestehenden Wohnungsheizungen (Anzahl) liegt aktuell bei 63%. Ziel der Politik in Österreich muss es sein, Ölheizungen in den nächste 20 bis 30 Jahren gänzlich vom Wärmemarkt zu verdrängen.

Quelle: Oö. Energiebericht 2018

 

Die VOEST arbeitet bereits an der Weiterentwicklung der Prozesse in Richtung einer schrittweisen Dekarbonisierung der Stahlproduktion, um auch für die zukünftigen Herausforderungen in puncto Klimaschutz bestmöglich aufgestellt zu sein. Über Brückentechnologien vor allem auf Basis von Erdgas strebt die VOEST im Laufe der nächsten zwei Jahrzehnte den sukzessiven Ersatz von Kohle durch die Anwendung von alternativen Energieträgern in der Stahlerzeugung an. Mit der Errichtung einer Pilotanlage für die Herstellung von CO2-neutralem Wasserstoff am Standort Linz (H2FUTURE Projekt) wird ein Schritt in Richtung langfristiger Realisierung dieser Technologietransformation gesetzt. Der Technologiekonzern Siemens liefert mit einer PEM (Proton Exchange Membran)-Elektrolyseanlage die Schlüsseltechnologie für das Forschungsprojekt. Die zu zwei Dritteln von der EU geförderte Anlage wird 2019 in Betrieb gehen

 

Bewertung in Hinblick auf die EU-Ziele 2020 und 2030

Für das Jahr 2030 wurde für Österreich ein Reduktionsziel bei den Treibhausgasen außerhalb des Emissionshandels von 36 % zugesagt, bezogen auf 2005. Erste Abschätzungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass hier im Jahr 2030 eine Lücke von 8 Mio. t CO2-äquiv. bestehen würde, falls keine zusätzlichen Maßnahmen umgesetzt werden. Bis Ende des Jahres muss Österreich einen finalen Energie- und Klimaplan an die Europäische Kommission schicken, welcher ausreichende Maßnahmen zur Schließung der Lücke beinhalten müsste. Bei Nichterreichen des Ziels könnten Kosten bis zu 10 Mrd. Euro für den Kauf von Emissionsberechtigungen anfallen.

Im Rahmen des Finanzausgleichgesetzes 2017 wurde eine anteilige Kostentragung der Länder bei einem allfällig notwendigen Kauf von Emissionsberechtigungen im Falle von Zielverfehlungen in der Höhe von 20 % verankert.

Quelle: Umwetbundesamt

 

Oberösterreichs Klimaschutzbewegung wächst und wird immer stärker:

Die Europäische Union hat sich beim Pariser Weltklimavertrag als ein wesentlicher Vertragspartner zu einer klaren Trendwende bei den seit Jahren steigenden Emissionen von Treibhausgasen verpflichtet. Österreich muss in diesem Zusammenhang eine Einsparung von zumindest 36 Prozent bis zum Jahr 2030 erreichen. Der vorliegende Entwurf der Bundesregierung reicht bei weitem nicht aus und würde nach bisherigen Berechnungen von Fachexpert/innen dazu führen, dass Strafgeldzahlungen von bis zu 10 Milliarden Euro bis 2030 verursacht würden. In Oberösterreich würden 300 Mio. Euro an Strafzahlungen drohen. Besser wäre es, das Geld jetzt in die Zukunft unserer Kinder zu investieren, anstatt später Strafen zu zahlen!

Wir alle wollen erreichen, dass endlich das Notwendige von der Politik gemacht wird, damit Österreich und die EU die Ziele des Pariser Weltklimavertrages umsetzen. Bereits weit über 3.000 Personen haben die von Landesrat Rudi Anschober initiierte überparteiliche Petition www.klimaschutzjetzt.at, die Notbremse gegen drohende Milliardenstrafzahlungen durch ein völliges Versagen beim Klimaschutz, in den ersten Tagen unterzeichnet. Immer stärker wird das Engagement auf lokaler Ebene - durch mittlerweile bereits 291 Gemeinden, 719 Unternehmen und 210 Bildungseinrichtungen in Oberösterreich im Klimabündnis. Und immer mehr Vertreter/innen der Zivilgesellschaft, Gemeinden, Betriebe, Bildungseinrichtungen und Pfarren leisten einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz in unserem Land.

Anschober: „Wir brauchen daher ein breites überparteiliches Bündnis in Österreich - und zwar auf allen Ebenen - mit Beschlüssen von vielen Bürgermeistern und Gemeinden, mit der Unterstützung von möglichst vielen Privatpersonen und mit der Unterstützung großer Teile der Wirtschaft.“

Nach dem Vorbild Greta Thunbergs und als Teil von „Fridays for Future“ demonstrieren junge Menschen, Schüler/innen und Student/innen jeden Freitag auch in Oberösterreich, für den Klimaschutz und gegen den sorglosen und rücksichtslosen Umgang mit der Natur. Unterstützt werden sie von den „Parents For Future“ und den „Scientists For Future“.

Weltweit, in Europa, in Österreich und Oberösterreich gehen viele Tausende junge Menschen auch heute, dem 2. weltweiten Aktionstag der Initiative „Fridays for Future“, für ihre Zukunft und für den Klimaschutz auf die Straße. In Linz wird heute unter dem Motto „Fridays for Future“ für konsequenten Klimaschutz demonstriert, Treffpunkt ist um 11.55 Uhr am Hauptplatz. Es werden rund 1.500 Teilnehmer/innen erwartet. Wir alle rufen dazu auf, am Freitag zu kommen und ein starkes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen! www.fridaysforfuture.at