26 Mai 2015 , ,

Grieskirchen hat seine ÖKOSTARS 2015 gefunden

Der Bezirk Grieskirchen und seine besten Gemeinden und Projekte aus den Bereichen Umwelt, Energie, Klimaschutz & Nachhaltigkeit werden vor den Vorhang geholt - Eine Erfolgsgeschichte der Umweltentwicklung OÖs

Oberösterreich hat sich in den vergangenen 12 Jahren in vielen Bereichen zu einer Modellregion der Umweltqualität in Europa entwickelt – Energiewende,  Klimaschutz, Entwicklung der Abfallwirtschaft in Richtung Kreislaufwirtschaft, Miteinander von Umwelt und Wirtschaft, grüne Jobs – Oberösterreich ist vorne. Vielfach sind Pioniere aus der Region mitverantwortlich für diese Positiventwicklung. LR Anschober verleiht daher im Mai und Juni den Umweltpreis ÖKOSTAR 2015 in den Bezirken an die jeweils beste Gemeinde und an einen Vorreiterbetrieb – als Dankeschön und als Vorbild für andere.

 

Der Bezirk Grieskirchen hat seine ÖKOSTARS 2015 gefunden: die hervorragendste Gemeinde ist Weibern, der Umweltoscar für Betriebe geht an den „Brennpunkt Biomassekessel“, vertreten durch die Unternehmen ETA Heiztechnik, Guntamatic und Fröling.

Oberösterreich ist heute in vielen Bereichen Modellregion für Nachhaltigkeit und Umweltqualität in Europa. Das verdanken wir einer klaren politischen Linie und den vielen Engagierten, die ihren Beitrag geleistet haben: Zahlreiche aktive Gemeinden mit tausenden engagierten Bürger/innen, viele ambitionierte Unternehmen, kompetente NGOs. Aus diesem Grund würdigt Landesrat Rudi Anschober die aktivsten und vorbildlichsten Gemeinden der einzelnen Bezirke ganz besonders und möchte deren Leistungen vor den Vorhang holen – und damit positive Entwicklungen verstärken und zur Nachahmung anregen. Denn Oberösterreich hat es weit gebracht – aber viel ist auch noch zu tun.

Oberösterreich – Modellregion der Energiewende

Oberösterreich ist weltweit eine der Top-Regionen bei der Energiewende: ein klares, ambitioniertes Ziel der vollständigen Umstellung auf Effizienz und Erneuerbare wurde politisch beschlossen, Schritt für Schritt wird der Wechsel von Öl, Kohle und Gas, hin zu Energieerzeugung mit Erneuerbarer Energie vollzogen. Trotz starkem Gegenwind u. a. durch hohe Subventionen der Ölwirtschaft für Ölheizungen und einem geringen Ölpreis hat die Energiewende auch 2014 in Oberösterreich wieder einen Riesen-Schritt nach vorne gemacht, wie die Zahlen des OÖ. Energieberichts zeigen: Bereits nahezu 40% des Gesamt-energieverbrauchs werden durch Erneuerbare erzeugt, fast 60% der Raumwärme durch Ökowärme, über 80% des Stroms durch Erneuerbare.

Das wurde etwa dadurch erreicht, dass es allein 2014 einen Zuwachs von fünf Großwindkraftanlagen, 2.700 netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen, 30.000 m² thermischen Sonnenkollektoren und rund 2.500 modernen Biomasseheizungen gab. Oberösterreich erspart sich durch die Energiewende bereits jährlich über 1 Mrd. Euro an Energieimporten und 8 Mio. Tonnen CO2-Emissionen.

Ganz wesentlich dabei sind die vielen engagierten Bürger/innen, schon 278 Gemeinden beschäftigen sich eigenständig mit der Umsetzung „ihrer“ Energiewende, auch in einer SORA-Umfrage bestätigen die Oberösterreicher/innen den erfolgreichen Weg der Energiewende.

Anschober: „Gerade der Bereich der Nutzung Erneuerbarer Energien zeigt das gewaltige Engagement der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. Anders wären die enormen Zuwächse bei der Sonnenwärme, der Biomassenutzung oder der Photovoltaik einfach nicht erklärbar gewesen“.

Gemeinsam für die Energiewende: Bilanz des Engagements seit 2003

  • Fläche der Solarwärmeerzeugung mehr als verdoppelt
  • Verfünfundvierzigfachung der Sonnenstromfläche mit rund 17.000 Photovoltaikdächern und einer Leistung von mehr als 150MWp
  • mehr als 400 Sonnenschulen
  • Stromertrag aus Windkraft beinahe vervierfacht
  • dreimal mehr Biomasseheizungen
  • und eine deutliche Entkoppelung von  Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch. Heute können durch die Energiewende in Oberösterreich pro Jahr fast 8 Mio. Tonnen CO2 und Energieimportkosten von einer Milliarde Euro eingespart werden!
  • Die Leistung der neu installierten Photovoltaikanlagen beträgt 30 MWpeak im Jahr 2014 (2.700 neue Anlagen).
  • Im Jahr 2014 wurden 30.000 Quadratmeter neue thermische Solaranlagen errichtet.
  • Mehr als 2.500 moderne Biomasseheizungen und ca. 1.900 Wärmepumpen wurden neu installiert
  • Allein durch Energiesparmaßnahmen, die vom Land Oberösterreich unterstützt wurden, werden jährlich 5 % des gesamten oö. Endenergieverbrauchs eingespart, das sind 3,4 Milliarden Kilowattstunden.
  • Der Energieverbrauch für Raumwärme der Landesgebäude wurde seit 2005 um 18 % gesenkt.

Erneuerbare Energie liegt in Oberösterreich im Trend

Im Jahr 2014 wurden ca. 2.700 neue netzgekoppelte Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. 30 MWpeak in Betrieb genommen, damit befinden sich etwa 17.000 Anlagen mit einer Leistung von ca. 154 MWpeak am Oö. Stromnetz.

Im Jahr 2014 wurden in Oberösterreich etwa 30.000 m² neue thermische Sonnenkollektoren errichtet. In Summe wurden damit seit 1981 1.339.000 m² Kollektorfläche installiert, das entspricht einer Leistung von etwa 940 MWth.

Biomasse – nahezu unerschöpfliche heimische Energie: Mit mehr als einem Viertel aller österreichweit installierten automatischen Kleinfeuerungsanlagen (Zentralheizungen, <100 kW), das sind etwa 23.100 Hackgutanlagen und 27.200 Pelletsanlagen, liegt Oberösterreich bei dieser modernen Heiztechnologie österreichweit im Spitzenfeld.

Die ÖKOSTARS 2015 – Die Idee

Nach Fachkriterien ermittelt eine Jury die Top-Gemeinden in den einzelnen Bezirken und abschließend den Landessieger – Oberösterreichs ÖKOSTAR 2015.  Diese Auszeichnung ergeht auch stellvertretend für die vielen Umweltpioniere, die in den Gemeinden diese Entwicklung – oftmals auch abseits des Gemeinderates – etwa in Arbeitskreisen oder den Pfarren vorantreiben. Im Rahmen einer Bezirkstour werden diese Auszeichnungen persönlich in jedem Bezirk an die herausragendste, die ÖKOSTAR-Gemeinde 2015 übergeben, wobei sich die Bezirkssieger neben einer gut sichtbaren Auszeichnung durch die ÖKOSTAR-Tafel für das Gemeindeamt über je 2.000€ für Umsetzungsmaßnahmen freuen. In den Statutarstädten, die ohne Konkurrenz durch andere Kommunen bewertet wurden, wird ein besonderes Leuchtturmprojekt vorgestellt.

Nirgendwo sonst in Europa gibt es soviele Gemeinden im Klimabündnis, nirgendwo sonst soviele Sonnenschulen, nirgendwo sonst soviele Solarwärmeanlagen auf den Dächern, nirgendwo sonst soviele Betriebe im Klimabündnis, nirgendwo sonst soviele Food-Coop-Initiativen, nirgendwo sonst soviele Agenda-Gemeinden, nirgendwo sonst soviele Energiewende-Gemeinden, u.a.m. Dank den vielen engagierten Menschen in den Gemeinden ist Oberösterreich bei der Energiewende und der Schaffung einer Kreislaufwirtschaft Vorreiter, und Ernährung und eine nachhaltige Lebensweise sind zentrale gesellschaftspolitische Themen. Dafür setzen sich zigtausende Oberösterreicher/-innen ein.

 

 

 

ÖKOSTAR 2015 im Bezirk Grieskirchen

In ganz Oberösterreich steht auf jedem dritten Dach eine Anlage zur Gewinnung von Sonnenenergie, 14 Grieskirchner Gemeinden engagieren sich als EGEM-Gemeinde aktiv für die Energiewende. In den insgesamt 34 Gemeinden sind 1.525 Photovoltaik-Anlagen installiert. Gemeinsam mit den 34 Kleinwasserkraftwerken des Bezirkes liefern sie neben einem wertvollen Beitrag zur Energiewende auch Ökostrom für  5.360 Haushalte.

 

Grieskirchen – einsame Spitze beim Sonnenstrom

Was Grieskirchen besonders auszeichnet ist die außerordentliche Dichte bei der Sonnenstromerzeugung, denn entfallen bereits jetzt mehr als 250W p.c. und das ist schon sehr bemerkenswert. „Man könnte also sagen – Oberösterreich muss Grieskirchen werden“, so Landesrat Anschober.

 

Im Bezirk Grieskirchen sind 21 Gemeinden und 21 Betriebe im Klimabündnis aktiv, weiters sind 6 Gemeinden mit 15.300 Einwohner/innen dabei, im Agendaprozess zu einer zukunftsfähigen Gemeinde- und Regionalentwicklung beizutragen:

  • Geboltskirchen, Grieskirchen, Michaelnbach, Natternbach, Tollet und Waizenkirchen. Sie alle zeichnet aus, dass sie bereits seit Jahren im Agenda-Netzwerk verankert sind und mit der Bevölkerung ein Leitbild und Zukunftsprofil erarbeitet haben.
  • Geboltskirchen nahm das Problem der Nahversorgung zum Anlass, um einen Agenda 21-Prozess zu starten.
  • Tollet erstellte gemeinsam mit den Bürger/innen ein Leitbild und ein Zukunftsprofil aus dem sich Projekte wie der Tolleter Saft, Unternehmerabende oder die naturnahe Sanierung des Spielplatzes ableiten ließen.
  • Waizenkirchen verwertete die Ergebnisse einer Befragung und setzte Projekte wie Willkommensmappen, Haustafeln und die Neugestaltung des Marktplatzes um.

Im Bezirk Grieskirchen wird die Kreislaufwirtschaft für eine gute Zukunft umgesetzt: Rund 257 kg brachte im Jahr 2014 jed/r Einwohner/in im Bezirk in ein ASZ, damit liegt Grieskirchen deutlich über dem OÖ-weiten Durchschnitt von 197 kg/EW!

6 Altstoffsammelzentren sind zugleich Sammelstellen für das ReVital-Projekt: wiederverwendbare Altwaren werden kontrolliert gesammelt, ihre Aufbereitung in oberösterreichischen Einrichtungen durchgeführt und die revitalisierten Produkte an die Verkaufsstellen der jeweiligen Partner geliefert. Im Bezirk werden ReVital-Waren beim ReVital-Shop der Volkshilfe in Schlüßlberg angeboten. Damit besteht für die Bevölkerung in der Region bereits ein gutes Angebot, einen Beitrag zur Abfallvermeidung durch Wiederverwendung zu leisten.

Außerdem stehen der Bevölkerung 9 Altstoffsammelzentren zur Abgabe von wieder verwertbaren Abfällen zur Verfügung. Mit dem ASZ in Walding wurde im Oktober 2013 das erste bezirksübergreifende ASZ in Oberösterreich eröffnet.  Die neuen ASZ im Bezirk Grieskirchen zeichnen sich neben hoher Benutzerfreundlichkeit auch durch eine moderne Architektur aus,  das ASZ Grieskirchen wurde dafür auch mit dem OÖ-Holzbaupreis ausgezeichnet.

Dass das Thema Nachhaltigkeit auch für und von der nächsten Generation gelebt wird zeigen die 16 Sonnenschulen und 7 Klimabündnis-Schulen im Bezirk.

 

Der ÖKOSTAR unter den Betrieben im Bezirk Grieskirchen: „Brennpunkt Biomassekessel“, vertreten durch die Unternehmen ETA Heiztechnik, Guntamatic und Fröling.

Im Rahmen der Verleihung des ÖKOSTARs an die Gemeinden jeden Bezirks besucht Landesrat Anschober auch besonders engagierte Unternehmen und Projekte aus unterschiedlichen Bereichen – eben regionale Leuchtturmprojekte, die es herzuzeigen gilt. Im Bezirk Grieskirchen fiel die Wahl recht eindeutig auf die Erfolgsgeschichte der Biomassekesselprdozenten. Grieskirchen ist tatsächlich ein Brennpunkt hierfür, weshalb der ÖKOSTAR in der Kategorie Betriebe an die Unternehmen ETA Heiztechnik, Guntamatic und Fröling geht.

 

Biomasse – heimische Energie neu entdeckt

Etwa 2.500 neue moderne Biomasseheizungen wurden 2014 neu installiert. Mit mehr als einem Viertel aller österreichweit installierten automatischen Kleinfeuerungsanlagen (Zentralheizungen, <100 kW), das sind etwa 23.000 Hackgutanlagen und 27.500 Pelletsanlagen, liegt Oberösterreich bei dieser modernen Heiztechnologie österreichweit im Spitzenfeld. Zusätzlich sind etwa 15.000 moderne Scheitholzanlagen installiert. Dadurch sind ca. 1.300 Vollzeitsjobs entstanden.

Anschober: „Die Auszeichnung mit dem ÖKOSTAR 2015 für Betriebe im Bezirk Grieskirchen ergeht an bekannten Biomassekesselproduzenten ETA, Guntamatic und Fröling, da diese ein Erfolgsgeschichte darstellen, die anderen ÖkoenergieunternehmerInnen als Vorbild dienen kann und soll. Es geht bei dieser Auszeichnung darum, jene vor den Vorhang zu holen, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, von der Umsetzung der Energiewende bis zum Klimaschutz. Bestmöglich auf sich vereinen diese Unternehmen das, denn deren Produkte sind Sinnbild der Nachhaltigkeit: Klimaschutz durch die Nutzung nachwachsender erneuerbarer Rohstoffe. Beigetragen dazu hat sicherlich auch ein starker Heimmarkt, denn dadurch kann die wirtschaftliche Kraft gewonnen werden, derart stark in den Export zu gehen, wo diese Unternehmen hauptsächlich tätig sind mittlerweile und zu Botschaftern der heimischen Energiewende wurden.“

 

Weibern erhält den ÖKOSTAR im Bezirk Grieskirchen

Weibern ist eine Vorzeige-Gemeinde für die Energiewende: In der Sonnenschule beschäftigt sich schon die nächste Generation mit Erneuerbarer Energie und 52 Photovoltaik-Anlagen erzeugen Strom.

Mit dem EinfachSicherGehen-Projekt, der Europäischen Mobilitätswoche und der FahrRadBeratung OÖ misst die Gemeinde auch der sanften Mobilität große Bedeutung bei.

Viele lokale Akteure haben sich freiwillig dem Klimaschutz verschrieben – so setzen sich die Gemeinde Weibern selbst, aber auch ein Betrieb und die Klimabündnis-Schule für Bewusstseinsbildung und Klimaschutzmaßnahmen ein, in diesem Zuge wurden bereits einige Klimabündnis-Projekte durchgeführt. Und als Bodenbündnis-Gemeinde hat sich Weibern außerdem freiwillig dem nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource Boden verschrieben - arbeitet hier an Bewusstseinsbildung und an konkreten Projekten.

„Ich freue mich, diese Auszeichnung an die Klimabündnis-Gemeinde Weibern übergeben zu können, da diese sich besonders dem Klimaschutz verschrieben hat. Es braucht großes gemeinschaftliches Engagement um beispielsweise die vielen Projekte für sanfte Mobilität umsetzen zu können. Besonders stolz bin ich auch auf die Klimabündnis-Bildungseinrichtung und Sonnenschule, in der den Erwachsenen von morgen schon heute die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Energieerzeugung und die Notwendigkeit und Maßnahmen des Klimaschutzes nahegebracht werden. Und viel mehr als durch Vorschriften und Gebote werden die Bürgerinnen und Bürger durch dieses Vorzeigen und Selbstmachen zum Mit- und Nachmachen angeregt und begeistert. Nur so kann man Klimaschutz und Energiewende zur kommunalen Selbstverständlichkeit machen. Aber auch die vielen Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, die einen ganz einfachen Umstieg und konkrete Lösungsansätze für einen nachhaltigeren Lebensstil anbieten, tragen wesentlich zur Auszeichnung mit dem ÖKOSTAR 2015 im Bezirk Grieskirchen bei“, so Oberösterreichs Umwelt- und Energie-Landesrat Rudi  Anschober.

 

 

Weitere Schritte: Verstärkung der Energiewende in OÖ

Förderoffensive Biomasse und Solarthermie

Die hohen „Förderungen“ der Mineralölwirtschaft für Ölkessel verzerren den Wettbewerb, behindern die Energiewende und verunsichern viele Konsumenten. Das Energieressort hat daher ein bis Ende 2015 befristetes Förderprogramm für Wärme aus Biomasse und Solar beschlossen, mit dem der Umstieg auf Erneuerbare Wärme besonders attraktiv wird.

Verstärkte Nutzung industrieller Abwärme

Wie auch die Umfrageergebnisse einer SORA-Studie unter den Oberöstereicher/innen aus 2015 belegen: Das derzeitige Abwärme-Potential von rund 2.000 MWth allein in OÖ soll verstärkt genutzt werden, vor allem in der Industrie. An einem Anreizsystem wird gearbeitet.

Förderoffensive für die thermische Sanierung von Betrieben

Oberösterreich bietet bei ambitionierten Sanierungszielen eine attraktive Zusatzförderung an.

Ziel: Sonnenstrom-Ausbau auf 10% bis 2020

Beim Nutzen von Sonnenstrom hat Oberösterreich noch gewaltiges Potential: Ziel von Energie-Landesrat Rudi Anschober ist es, die sinkenden Produktionskosten in den nächsten Jahren zu einer massiven Verstärkung des Photovoltaik-Booms zu nützen: „10 % Sonnenstrom sind bis 2020 realistisch machbar, wenn wir mit allem Engagement für den Ausbau kämpfen. Das ist ein Wert, den Bayern heute schon hat. Und das wird der entscheidende Sprung zu 100 % Erneuerbarem Strom für Oberösterreich – das Landesziel bis 2030. Die Oberösterreicher/innen stehen da voll dahinter: mit einer Mehrheit von 75 % fordern sie mehr Förderung für Sonnenstrom.“

Neben der Förderung für die Errichtung von PV-Kraftwerken durch den Klima- und Energiefonds (Antragstellung läuft noch bis 14. Dezember 2015), ist die nächste Tranche der Förderungen für Solarstromspeicher in der Höhe von bis zu 2.400 Euro durch das oö. Umweltressort verfügbar. Durch die Speicherung und damit den vermehrten Eigenverbrauch wird Sonnenstrom noch ökonomischer.

Die weiteren Ökostars werden verliehen:
(Details zu Zeit und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben)

 

30. Mai, 11:00 – 15:00 Uhr:            Ökostar-Verleihung Wels (im Rahmen der Mobility Fair)

03. Juni, 12:00 – 14:30 Uhr:           Ökostar-Verleihung Freistadt

03. Juni, 15:30 – 18:30 Uhr:           Ökostar-Verleihung Perg

05. Juni, 13:00 – 15:30 Uhr:           Ökostar-Verleihung Rohrbach

09. Juni, 15:00 – 18:00 Uhr:           Ökostar-Verleihung Wels-Land

12. Juni:                                          Ökostar-Verleihungen in Vöcklabruck & Gmunden

                                                       (8 – 10:30 Vöcklabruck, 11 – 13:30 Gmunden)

26. Juni, 13:00 – 16:00 Uhr:           Ökostar-Verleihung Urfahr-Umgebung

                                                       (in Ottensheim im Rahmen des offenen Marktes)