21 Mai 2015 , ,

Kirchdorf hat seine ÖKOSTARS 2015 gefunden

Der Bezirk Kirchdorf und seine besten Gemeinden und Projekte aus den Bereichen Umwelt, Energie, Klimaschutz & Nachhaltigkeit werden vor den Vorhang geholt - Eine Erfolgsgeschichte der Umweltentwicklung OÖs

Oberösterreich hat sich in den vergangenen 12 Jahren in vielen Bereichen zu einer Modellregion der Umweltqualität in Europa entwickelt – Energiewende,  Klimaschutz, Entwicklung der Abfallwirtschaft in Richtung Kreislaufwirtschaft, Miteinander von Umwelt und Wirtschaft, grüne Jobs – Oberösterreich ist vorne. Vielfach sind Pioniere aus der Region mitverantwortlich für diese Positiventwicklung. LR Anschober verleiht daher im Mai und Juni den Umweltpreis ÖKOSTAR 2015 in den Bezirken an die jeweils beste Gemeinde und an einen Vorreiterbetrieb – als Dankeschön und als Vorbild für andere.

Der Bezirk Kirchdorf hat seine ÖKOSTARS 2015 gefunden: die hervorragendste Gemeinde ist die Stadtgemeinde Kremsmünster, der Betriebssieger ist die SPES Zukunftsakademie in Schlierbach.

Oberösterreich ist heute in vielen Bereichen Modellregion für Nachhaltigkeit und Umweltqualität in Europa. Das verdanken wir einer klaren politischen Linie und den vielen Engagierten, die ihren Beitrag geleistet haben: Zahlreiche aktive Gemeinden mit tausenden engagierten Bürger/innen, viele ambitionierte Unternehmen, kompetente NGOs. Aus diesem Grund würdigt Landesrat Rudi Anschober die aktivsten und vorbildlichsten Gemeinden der einzelnen Bezirke ganz besonders und möchte deren Leistungen vor den Vorhang holen – und damit positive Entwicklungen verstärken und zur Nachahmung anregen. Denn Oberösterreich hat es weit gebracht – aber viel ist auch noch zu tun.

Oberösterreich – Modellregion der Energiewende

Oberösterreich ist weltweit eine der Top-Regionen bei der Energiewende: ein klares, ambitioniertes Ziel der vollständigen Umstellung auf Effizienz und Erneuerbare wurde politisch beschlossen, Schritt für Schritt wird der Wechsel von Öl, Kohle und Gas, hin zu Energieerzeugung mit Erneuerbarer Energie vollzogen. Trotz starkem Gegenwind u. a. durch hohe Subventionen der Ölwirtschaft für Ölheizungen und einem geringen Ölpreis hat die Energiewende auch 2014 in Oberösterreich wieder einen Riesen-Schritt nach vorne gemacht, wie die Zahlen des OÖ. Energieberichts zeigen: Bereits nahezu 40% des Gesamt-energieverbrauchs werden durch Erneuerbare erzeugt, fast 60% der Raumwärme durch Ökowärme, über 80% des Stroms durch Erneuerbare.

Das wurde etwa dadurch erreicht, dass es allein 2014 einen Zuwachs von fünf Großwindkraftanlagen, 2.700 netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen, 30.000 m² thermischen Sonnenkollektoren und rund 2.500 modernen Biomasseheizungen gab. Oberösterreich erspart sich durch die Energiewende bereits jährlich über 1 Mrd. Euro an Energieimporten und 8 Mio. Tonnen CO2-Emissionen.

Ganz wesentlich dabei sind die vielen engagierten Bürger/innen, schon 278 Gemeinden beschäftigen sich eigenständig mit der Umsetzung „ihrer“ Energiewende, auch in einer SORA-Umfrage bestätigen die Oberösterreicher/innen den erfolgreichen Weg der Energiewende.

Anschober: „Gerade der Bereich der Nutzung Erneuerbarer Energien zeigt das gewaltige Engagement der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. Anders wären die enormen Zuwächse bei der Sonnenwärme, der Biomassenutzung oder der Photovoltaik einfach nicht erklärbar gewesen“.

Gemeinsam für die Energiewende: Bilanz des Engagements seit 2003

  • Fläche der Solarwärmeerzeugung mehr als verdoppelt
  • Verfünfundvierzigfachung der Sonnenstromfläche mit rund 17.000 Photovoltaikdächern und einer Leistung von mehr als 150MWp
  • mehr als 400 Sonnenschulen
  • Stromertrag aus Windkraft beinahe vervierfacht
  • dreimal mehr Biomasseheizungen
  • und eine deutliche Entkoppelung von  Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch. Heute können durch die Energiewende in Oberösterreich pro Jahr fast 8 Mio. Tonnen CO2 und Energieimportkosten von einer Milliarde Euro eingespart werden!
  • Die Leistung der neu installierten Photovoltaikanlagen beträgt 30 MWpeak im Jahr 2014 (2.700 neue Anlagen).
  • Im Jahr 2014 wurden 30.000 Quadratmeter neue thermische Solaranlagen errichtet.
  • Mehr als 2.500 moderne Biomasseheizungen und ca. 1.900 Wärmepumpen wurden neu installiert
  • Allein durch Energiesparmaßnahmen, die vom Land Oberösterreich unterstützt wurden, werden jährlich 5 % des gesamten oö. Endenergieverbrauchs eingespart, das sind 3,4 Milliarden Kilowattstunden.
  • Der Energieverbrauch für Raumwärme der Landesgebäude wurde seit 2005 um 18 % gesenkt.

Erneuerbare Energie liegt in Oberösterreich im Trend

Im Jahr 2014 wurden ca. 2.700 neue netzgekoppelte Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. 30 MWpeak in Betrieb genommen, damit befinden sich etwa 17.000 Anlagen mit einer Leistung von ca. 154 MWpeak am Oö. Stromnetz.

Im Jahr 2014 wurden in Oberösterreich etwa 30.000 m² neue thermische Sonnenkollektoren errichtet. In Summe wurden damit seit 1981 1.339.000 m² Kollektorfläche installiert, das entspricht einer Leistung von etwa 940 MWth.

Biomasse – nahezu unerschöpfliche heimische Energie: Mit mehr als einem Viertel aller österreichweit installierten automatischen Kleinfeuerungsanlagen (Zentralheizungen, <100 kW), das sind etwa 23.100 Hackgutanlagen und 27.200 Pelletsanlagen, liegt Oberösterreich bei dieser modernen Heiztechnologie österreichweit im Spitzenfeld.

Die ÖKOSTARS 2015 – Die Idee

Nach Fachkriterien ermittelt eine Jury die Top-Gemeinden in den einzelnen Bezirken und abschließend den Landessieger – Oberösterreichs ÖKOSTAR 2015.  Diese Auszeichnung ergeht auch stellvertretend für die vielen Umweltpioniere, die in den Gemeinden diese Entwicklung – oftmals auch abseits des Gemeinderates – etwa in Arbeitskreisen oder den Pfarren vorantreiben. Im Rahmen einer Bezirkstour werden diese Auszeichnungen persönlich in jedem Bezirk an die herausragendste, die ÖKOSTAR-Gemeinde 2015 übergeben, wobei sich die Bezirkssieger neben einer gut sichtbaren Auszeichnung durch die ÖKOSTAR-Tafel für das Gemeindeamt über je 2.000€ für Umsetzungsmaßnahmen freuen.

Nirgendwo sonst in Europa gibt es soviele Gemeinden im Klimabündnis, nirgendwo sonst soviele Sonnenschulen, nirgendwo sonst soviele Solarwärmeanlagen auf den Dächern, nirgendwo sonst soviele Betriebe im Klimabündnis, nirgendwo sonst soviele Food-Coop-Initiativen, nirgendwo sonst soviele Agenda-Gemeinden, nirgendwo sonst soviele Energiewende-Gemeinden, u.a.m. Dank den vielen engagierten Menschen in den Gemeinden ist Oberösterreich bei der Energiewende und der Schaffung einer Kreislaufwirtschaft Vorreiter, und Ernährung und eine nachhaltige Lebensweise sind zentrale gesellschaftspolitische Themen. Dafür setzen sich zigtausende Oberösterreicher/-innen ein.

ÖKOSTAR 2015 im Bezirk Kirchdorf

In ganz Oberösterreich steht auf jedem dritten Dach eine Anlage zur Gewinnung von Sonnenenergie, im Bezirk Kirchdorf sind 21 Gemeinden im Klimabündnis und 20 als Energiespar-Gemeinden für die Energiewende aktiv, weiters sind 9 Gemeinden mit knapp 24.000 Einwohnern im Agendaprozess. Im Programm Agenda 21 wurde in der Geschäftsstelle Steyr-Kirchdorf der GEcKO-Lehrgang entwickelt und erstmals angeboten, der die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in ihrem Tun unterstützt, und zu einer zukunftsfähigen Gemeinde- und Regionalentwicklung beiträgt.

Im Bezirk wird auch aktiv an regionaler, ökologischer Lebensmittelversorgung und der Vernetzung von Konsument/innen und Produzent/innen gearbeitet: So entstand mit dem Vorzeigeprojekt GüterWeGe die erste FoodCoop im Bezirk.

Im Bezirk Kirchdorf wird die Kreislaufwirtschaft für eine gute Zukunft umgesetzt: So sind 4 Altstoffsammelzentren zugleich Sammelstellen für das ReVital-Projekt: wiederverwendbare Altwaren werden kontrolliert gesammelt, ihre Aufbereitung in oberösterreichischen Einrichtungen durchgeführt und die revitalisierten Produkte an die Verkaufsstellen der jeweiligen Partner geliefert. Im Bezirk Kirchdorf werden ReVital-Waren beim ReVital-Shop der Volkshilfe in Kirchdorf angeboten. Als Aufbereitungsbetrieb wirkt die BFI-Produktionsschule Kirchdorf im ReVital-Netz mit. Damit besteht für die Bevölkerung in der Region bereits ein gutes Angebot, einen Beitrag zur Abfallvermeidung durch Wiederverwendung zu leisten.

Außerdem stehen der Bevölkerung 11 Altstoffsammelzentren zur Abgabe von wieder verwertbaren Abfällen zur Verfügung, und der Bezirksabfallverband bietet mit einem Geschirrmobil zum Anmieten und dem neuen BAV-Mehrwegbecher eine attraktive Möglichkeit, bei Festen oder anderen Veranstaltungen Abfälle zu vermeiden.

Es gibt bereits 21 Sonnenschulen im Bezirk Kirchdorf, und in den 23 Gemeinden sind 785 Photovoltaik-Anlagen installiert. Gemeinsam mit den 58 Kleinwasserkraftwerken des Bezirkes liefern sie neben einem wertvollen Beitrag zur Energiewende auch Ökostrom für 26.600 Haushalte.

Der ÖKOSTAR unter den Betrieben im Bezirk Kirchdorf

SPES Zukunftsakademie in Schlierbach

Im Rahmen der Verleihung des ÖKOSTARs an die Gemeinden jeden Bezirks besucht Landesrat Anschober auch besonders engagierte Unternehmen und Projekte aus unterschiedlichen Bereichen – eben regionale Leuchtturmprojekte, die es herzuzeigen gilt. Im Bezirk Kirchdorf fiel die Wahl auf die SPES Zukunftsakademie in Schlierbach.

Anschober: „Es geht bei dieser Auszeichnung darum, jene vor den Vorhang zu holen, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Von der Umsetzung der Energiewende über den Klimaschutz bis zur nachhaltigen Ernährung. Bestmöglich auf sich vereint hat die SPES Zukunftsakademie in Schlierbach all dies durch deren gelebte Unternehmens-Philosophie der Nachhaltigkeit. Klimaschutz, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit waren schon frühzeitig ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie. So war das SPES Hotel Pionier beim Umweltzeichen und wurde bereits 1997 als erstes Seminarhotel ausgezeichnet, 2006 wurde der erste Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und der Einsatz von Solaranlage und Photovoltaikanlage, wie auch die Regenwassernutzung sowie ein Biomasse-Nähwärmeanschluss sind eine Selbstverständlichkeit, wie auch die energetisch optimierte Sanierung der Gebäudehülle im Jahr 2008. Aber auch das Angebot von Heim- und Telearbeit zur Verringerung der Wegstrecken sind Teil der Philosophie, ebenso wie die Beschaffung regionaler, biologischer und fair gehandelter Produkte. Kaum ein Betrieb bietet sich besser als best practice Beispiel an als die SPES Akademie, weshalb ich mich besonders freue, diesem regionalem Leuchtturmprojekt den ÖKOSTAR für Betriebe im Bezirk Kirchdorf zu überreichen.“

Kremsmünster erhält den ÖKOSTAR im Bezirk Kirchdorf an der Krems

Kremsmünster engagiert sich seit längerer Zeit und hat begonnen den Weg in die Energiezukunft zu gehen: Die Gemeinde ist nicht nur in den Bereichen Boden- und Klimaschutz, Agenda21 oder Energiewende aktiv.

Die eigenen Errungenschaften im energetischen Bereich zeigen sich mit den 76 installierten Photovoltaik-Anlagen und der Bürgerbeteiligung für PV, dem ausgebildeten Energiebeauftragten, und der LED-Straßenbeleuchtungserneuerung.

Dass das Thema Nachhaltigkeit auch für und von der nächsten Generation gelebt wird, zeigt das große Engagement der Bildungseinrichtungen: alleine in Kremsmünster gibt es 4 Sonnenschulen, 2 Klimabündnis-Bildungseinrichtungen oder das Projekt „Besser Essen“ im Hort.

Mit der FahrRad-Beratung OÖ und den regelmäßigen Radveranstaltungen mit gratis E-Bike-Verleih misst die Gemeinde auch der sanften Mobilität große Bedeutung bei.

„Ich freue mich, diese Auszeichnung an die Gemeinde Kremsmünster übergeben zu können, da diese sich nachhaltigen Themen von Energie über Klimaschutz bis zum Bodenschutz verschrieben hat. Die Vorbildwirkung der öffentlichen Hand zeigt sich etwa durch die 4 Sonnenschulen, in denen den Erwachsenen von morgen schon heute die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Energieerzeugung nahegebracht werden. Und viel mehr als durch Vorschriften und Gebote werden die Bürgerinnen und Bürger durch dieses Vorzeigen und Selbstmachen zum Mit- und Nachmachen angeregt und begeistert. Nur so kann man etwa dem Radverkehr entsprechende Bedeutung beimessen oder Klimaschutz und Energiewende zur kommunalen Selbstverständlichkeit machen. Aber auch Projekte, die andere Kommunen zur Nachahmung anregen sollen, wie etwa die flächensparende Baulandentwicklung oder das soeben eingeführte CO2-Bilanzierungstool tragen wesentlich zur Auszeichnung mit dem ÖKOSTAR 2015 im Bezirk Kirchdorf bei“, so Oberösterreichs Umwelt- und Energie-Landesrat Rudi  Anschober.

Weitere Schritte: Verstärkung der Energiewende in OÖ

Förderoffensive Biomasse und Solarthermie

Die hohen „Förderungen“ der Mineralölwirtschaft für Ölkessel verzerren den Wettbewerb, behindern die Energiewende und verunsichern viele Konsumenten. Das Energieressort hat daher ein bis Ende 2015 befristetes Förderprogramm für Wärme aus Biomasse und Solar beschlossen, mit dem der Umstieg auf Erneuerbare Wärme besonders attraktiv wird.

Verstärkte Nutzung industrieller Abwärme

Wie auch die Umfrageergebnisse einer SORA-Studie unter den Oberöstereicher/innen aus 2015 belegen: Das derzeitige Abwärme-Potential von rund 2.000 MWth allein in OÖ soll verstärkt genutzt werden, vor allem in der Industrie. An einem Anreizsystem wird gearbeitet.

Förderoffensive für die thermische Sanierung von Betrieben

Oberösterreich bietet bei ambitionierten Sanierungszielen eine attraktive Zusatzförderung an.

Ziel: Sonnenstrom-Ausbau auf 10% bis 2020

Beim Nutzen von Sonnenstrom hat Oberösterreich noch gewaltiges Potential: Ziel von Energie-Landesrat Rudi Anschober ist es, die sinkenden Produktionskosten in den nächsten Jahren zu einer massiven Verstärkung des Photovoltaik-Booms zu nützen: „10 % Sonnenstrom sind bis 2020 realistisch machbar, wenn wir mit allem Engagement für den Ausbau kämpfen. Das ist ein Wert, den Bayern heute schon hat. Und das wird der entscheidende Sprung zu 100 % Erneuerbarem Strom für Oberösterreich – das Landesziel bis 2030. Die Oberösterreicher/innen stehen da voll dahinter: mit einer Mehrheit von 75 % fordern sie mehr Förderung für Sonnenstrom.“

Neben der Förderung für die Errichtung von PV-Kraftwerken durch den Klima- und Energiefonds (Antragstellung läuft noch bis 14. Dezember 2015), ist die nächste Tranche der Förderungen für Solarstromspeicher in der Höhe von bis zu 2.400 Euro durch das oö. Umweltressort verfügbar. Durch die Speicherung und damit den vermehrten Eigenverbrauch wird Sonnenstrom noch ökonomischer.

Die weiteren Ökostars werden verliehen:
(Details zu Zeit und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben)

22. Mai, 09:00 – 12:30 Uhr:            Ökostar-Verleihung Schärding

22. Mai, 17:00 – 21:00 Uhr:            Ökostar-Verleihung Ried

                                                        (im Rahmen des Innviertler Schmankerlmarktes)

26. Mai, 13:00 – 17:00 Uhr:            Ökostar-Verleihung Grieskirchen

30. Mai, 11:00 – 15:00 Uhr:            Ökostar-Verleihung Wels (im Rahmen der Mobility Fair)

03. Juni, 12:00 – 14:30 Uhr:           Ökostar-Verleihung Freistadt

03. Juni, 15:30 – 18:30 Uhr:           Ökostar-Verleihung Perg

05. Juni, 13:00 – 15:30 Uhr:           Ökostar-Verleihung Rohrbach

09. Juni, 15:00 – 18:00 Uhr:           Ökostar-Verleihung Wels-Land

12. Juni:                                          Ökostar-Verleihungen in Vöcklabruck & Gmunden

                                                       (8 – 10:30 Vöcklabruck, 11 – 13:30 Gmunden)

26. Juni, 13:00 – 16:00 Uhr:           Ökostar-Verleihung Urfahr-Umgebung

                                                       (in Ottensheim im Rahmen des offenen Marktes)