19 April 2017

Letzte Anmeldemöglichkeit! Nuclear Energy Conference 2017 in Linz: “EURATOM – 60 Jahre sind genug”

„Seit 60 Jahren besteht der EURATOM-Vertrag der EU und fördert bis heute die Uralt- und Hochrisikotechnologie Atomkraft – damit muss Schluss sein!“, sind sich LR Rudi Anschober und die Vereine der Oö. Antiatom-Offensive einig.
Im Kampf um eine Beendigung von EURATOM bzw. für eine komplette Neuausrichtung hin zu einem Vertrag für den europäischen Atomausstieg, findet nun eine Info- und Diskussionsveranstaltung mit internationalen Expert/innen in Linz statt, 100 Teilnehmer/innen sind aktuell schon registriert:

Nuclear Energy Conference 2017 „NEC2017“
“1957-2017 EURATOM – Atomindustrie gefördert, privilegiert, geschützt – 60 Jahre sind genug!“

Dienstag, 25. April 2017, 09:30-16:30 Uhr
Schloss Linz, Festsaal im Südtrakt

Alle Infos unter www.nec2017.eu
Letzte Anmeldemöglichkeit: 07942/72543, office@anti.atom.at, Teilnahme kostenlos


Im Zuge der NEC2017 soll eine Resolution an den Europäischen Rat diskutiert und verabschiedet werden, mit dem Ziel, eine Auflösung von EURATOM zu erreichen.

Vortragende:

  • Radostina Primova (Heinrich-Böll-Stiftung, Brüssel): EU-Energie- und Forschungspolitik angesichts 60 Jahre EURATOM
  • Dörte Fouquet (Rechtsanwältin, Spezialistin Europarecht): EURATOM-Ausstieg – Rechtliche Möglichkeiten
  • Sylvia Kotting-Uhl (Bundestagsabgeordnete Bündnis90/Die Grüne): EURATOM – Warum Deutschland aussteigen soll
  • Hans-Josef Fell (Energy Watch Group): EURATOM-Ausstieg
  • Patricia Lorenz (Friends of the Earth): EURATOM-Mythos – Ist die Sicherheit von Atomkraftwerken darin überhaupt geregelt?
  • Andreas Molin (Leiter der Nuklearkoordination im BMLFUW): EURATOM-Reform – Utopie oder Vision?
  • Heinz Stockinger (Plattform gegen Atomgefahren): EURATOM-Kampagnen – Ein historischer Überblick über die Kampagnen in Österreich.


Die Nuclear Energy Conference findet heuer schon zum 4. Mal statt, stets zu aktuellen Themen rund um die Atomkraft, abwechselnd in Linz und Prag, um Interessierte und Öffentlichkeit zu informieren und Austausch zu ermöglichen.

Für LR Rudi Anschober geht es am Mittwoch, 26.April 2017 dann weiter nach Brüssel, um bei der von ihm mitbegründeten Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg neue Mitgliedsregionen zu begrüßen, die nächsten Schritte festzulegen und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema „Risiken durch Altreaktoren und Laufzeitverlängerungen“ zu informieren.