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&copy Land OÖ: v.l.: Murat Baser, Mag.a Elisabeth Gierlinger, Dr. Johann Hintermaier, Dr.in Anna Mitgutsch, LR Rudi Anschober

© Land OÖ: v.l.: Murat Baser, Mag.a Elisabeth Gierlinger, Dr. Johann Hintermaier, Dr.in Anna Mitgutsch, LR Rudi Anschober

1 Juni 2017

Oberösterreichs Interreligiöser Kalender

Vielfalt der Religionen und Kulturen in Oberösterreich – Transparenz und Begegnung für ein gelingendes Miteinander – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Zusammenhalt und ein gutes Miteinander ist wichtiger denn je. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind Transparenz, Information über den anderen und Respekt voreinander. Im „Jahr der Vielfalt“ sollen wir dies besonders gut sichtbar machen. Wie vielfältig das religiöse Zusammenleben in Oberösterreich ist, zeigt der interreligiöse Kalender der Integrationsstelle des Landes Oberösterreich. Ziel des Kalenders ist, zu informieren und für Verständnis gegenüber anderen Religionen zu werben und auf wichtige Feiertage hinzuweisen. Wer mehr über die Feste und Feiertage der größeren in Oberösterreich vertretenen Religionen wissen möchte, wird im Interreligiösen Kalender fündig. In den Erläuterungen zu den Festtagen erfährt man beispielsweise, dass vor wenigen Tagen am 27. Mai der Fastenmonat Ramadan begonnen hat.

Während des heuer vom Oö. Integrationsressort ausgerufenen „Jahr der Vielfalt“ wird die Informationsarbeit über die vielfältigen Teile unserer Gesellschaft verstärkt. Das Wissen um die verschiedenen Religionen/Kulturen/Gebräuche bildet ein Fundament eines gelingenden Zusammenlebens. Denn je mehr wir voneinander wissen und verstehen umso größer wird die Toleranz zu- und untereinander. Ignoranz und Vorurteil sollten durch das Kennen voneinander und das Interesse zueinander verdrängt werden.

LR Rudi Anschober: “Umso mehr freue ich mich heute VertreterInnen unterschiedlicher Glaubensrichtungen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz begrüßen zu dürfen. Damit sollten Religionen und verschiedene Kulturen an sich wieder „neutral“ sichtbar gemacht werden, denn Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit ist wie auch in der europäischen Menschenrechtskonvention festgeschrieben eines der zentralen Menschenrechte. Eine Pauschalverurteilung als radikale Person bloß aufgrund einer Religionszugehörigkeit (Nichtzugehörigkeit) widerspricht so auch ganz klar den zentralen Menschenrechten. Abzugrenzen und ganz klar abzulehnen sind hingegen extremistische, salafistische religiöse Auslegungen und Tendenzen.“

Der Kalender ist auch auf der Homepage der istOÖ downloadbar bzw. kann dort bestellt werden: www.integrationsstelle-ooe.at

Ausführliche Informationen zu gesetzlich anerkannte Kirchen, Religions- und Bekenntnisgemeinschaften in Oberösterreich finden Sie außerdem in der Broschüre „Glaube & Religion“ des Oö. Religionsbeirates unter http://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/publikationen/Broschuere_Religion_2017.pdf

 

Interkultureller Kalender – religiöse Festtage im Überblick

Oberösterreich ist ein Land der Vielfalt. Diese Vielfalt ist faktische Konsequenz einer Gesellschaft, deren Mitglieder mit unterschiedlichen Interessen, Fähigkeiten und "Hintergründen" ausgestattet sind. Vielfalt äußert sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens: wir genießen Kulinarisches aus verschiedenen Ländern, leben, arbeiten und verbringen unsere Freizeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen.

Diese Vielfalt bereichert unser Leben, kann aber auch Herausforderungen mit sich bringen, denn Menschen aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Religionen haben auch vielfältige Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Traditionen.

Der interkulturelle Kalender soll dies sichtbar machen, Information und Wissen über verschiedene Religionen bieten und dadurch auch die Rücksichtnahme gegenüber unseren Mitmenschen und deren Religionen fördern.

Mittlerweile in der 8. Auflage informiert der Kalender auch im Jahr 2017 wieder über die verschiedenen religiösen Festtage. Der Kalender ist ein Jahreskalender und aufgrund der Größe A1 eignet er sich sehr gut als Wandkalender.

Der Kalender beinhaltet auf der Vorderseite die Feiertage von insgesamt 8 Religionen, welche farblich gekennzeichnet sind. Auf der Rückseite werden diese dann ausführlich beschrieben.

 

Folgende Religionen werden im Kalender dargestellt:

  • römisch-katholisch
  • evangelisch
  • Islam-Sunniten
  • Islam-Aleviten
  • serbisch-russisch-orthodox
  • griechisch-bulgarisch-rumänisch-orthodox
  • jüdisch

Der Interkulturelle Kalender wird jährlich von der Integrationsstelle OÖ erstellt und an Vereine, Initiativen, Quartiere, NGOs, Bildungseinrichtungen, Verwaltung, Politik geschickt.

Besonders häufig wurde heuer der Kalender von Bildungseinrichtungen, Kindergärten, Pfarren und Wohnungsgenossenschaften nachbestellt.

 

Bischofsvikar Kan. KonsR Dr. Johann Hintermaier, röm. kath. Kirche

„Vor einigen Jahren hatte ich regelmäßige Treffen mit einem Imam. Wir erklärten uns gegenseitig die Bedeutung unsere Feste. Dabei wurde mir klar, wie wichtig in diesem Bereich interkulturelle Begegnungen sind und dass es vieles gibt, was wir voneinander nicht verstehen, aber auch in den eigenen Reihen nicht (mehr) verstanden wird.“

Der katholische Festkreis umfasst im Kern den normalen Lebenskreislauf des Menschen. Beginnend bei der Geburt bis zum Sterben werden die großen Themen des Menschseins angesprochen und in Beziehung zu Gott gebracht.

Weihnachten, die Geburt Jesu, macht deutlich, dass Gott das Leben und nicht den Tod will. Er ist kreativ und nicht destruktiv. Das wünschen wir uns persönlich und das geht vielen Menschen auch zu Herzen. Es ist mehr als Sentimentalität, es soll hier gefeiert werden, dass der Mensch nicht allein ist. Die Zeit des Advent ist wie ein Weg gestaltet, wo Raum und Platz gemacht wird für Jesus. Wir können das fast mit einer Familie vergleichen, die sich in der Zeit der Schwangerschaft auf das Kind vorbereitet.

Die öffentliche und universale Bedeutung Jesu feiern wir mit dem Fest der Heiligen drei Könige oder Epiphanie. Die Weisen aus den fernen Ländern deuten den universalen Weg der Glaubensausbreitung an und den Gedanken der universalen Solidarität. (Sammlung der Sternsinger).

Mit Ostern denken wir an das irdische Ende unseres Menschseins. Die Kontingenz öffnet das Tor der Hoffnung, dass das Leben nicht einfach zu Ende geht, sondern Vollendung bei Gott findet und dass uns einmal „ein ewiges Licht“ leuchten möge und wir nicht Angst vor Dunkelheit haben müssen. Mit dem Palmsonntag und der Karwoche wird deutlich gemacht, wozu der Mensch fähig, was aber die Antwort Gottes und der Gläubigen ist: Auf die menschenverachtende Stufe der Kreuzigung und Hinrichtung und der Meinung, dass man mit Gewalt Probleme lösten könnte, steigt Jesus nicht hinab. Seine Hand greift nicht zu den Waffen, sondern öffnet sich selbst in den Strukturen des Todes für Hilfesuchende. Zu Ostern feiern wir mit der Osterkerze, dass das Licht über die Dunkelheit siegt, dass die Liebe stärker ist als der Tod. Der Glaube an die Auferstehung motiviert, auch im eigenen Leben kreativ und nicht destruktiv zu sein.

Zur Besinnung auf diese Werte soll die Fastenzeit helfen. In diesen 40 Tagen können wir unsere Gedanken neu ordnen (das ist die Bedeutung von „Umkehr“ – griechisch: metanoia) und auf das Leben hin ausrichten. Dieser Gedanke steht am Aschermittwoch, dem Beginn der Fastenzeit (eigentlich: österliche Bußzeit) im Mittelpunkt.

Die Sonntage der Fastenzeit sind keine Fasttage, deshalb beginnt die Fastenzeit mit dem Aschermittwoch 45 Tage vor dem Ostersonntag (im Alten Testament gibt es die Tradition, dass man beim Fasten einfache Leinenkleider trug und sich Asche auf das Haupt streute; vgl. „in Sack und Asche Buße tun“).

Der Sinn der Fastenzeit ist ein dreifacher: fasten, beten, Almosen geben (= spenden).

  • Fasten: Damit soll die Beziehung zur Schöpfung und zum eigenen Körper in den Blick genommen werden. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Nahrungsmittel und den Ressourcen der Welt soll eingeübt werden.
  • Beten: Das Gebet öffnet für die göttliche Wirklichkeit. Beten ist kein delegieren von Verantwortung „nach oben“, sondern motiviert mit dem Blick auf das Handeln Jesu für einen guten Umgang mit unserer eigenen Seele in Dank und Bitte. Gebet baut Beziehung auf.
  • Almosen geben / spenden: Die Solidarität der Christinnen und Christen und der Menschen allgemein drückt sich nicht nur im Gebet füreinander aus, sondern auch in konkreten Hilfsaktionen. Die Stärkeren sollen sich auch um die Schwächeren sorgen. Das Prinzip der Subsidiarität gehört zu den Grundhaltungen christlichen Handelns, und Glaube in der Welt konkret werden.

Als Beistand und Begleiter auf dem Lebensweg bitten wir um den guten Geist – den Heiligen Geist – und um seine Gaben. Sein Fest ist Pfingsten. Zwischen Ostern und Pfingsten finden auch die Firmungen in den Pfarren statt.

Der Gründonnerstag und Fronleichnam sind speziell katholische Feste, an denen wir besonders der Gegenwart Gottes in der Eucharistie denken. Bei diesen Festen steht die Hingabe für andere im Mittelpunkt. Wer nur um sich kreist und stets um den eigenen Vorteil bedacht ist, wird wenig Gemeinschaft erfahren. Jedes Miteinander fordert auch, dass man von sich etwas gibt, bis zu dem Punkt, dass man sich selbst aus Liebe gibt. Zu Fronleichnam finden in den meisten Pfarren Prozessionen statt (berühmt sind die Seeprozessionen), bei denen man seinen Glauben in der Öffentlichkeit bekennt.

Die Heiligenfeste, Allerheiligen und Allerseelen sind Feste, die uns auf das Vorbild von Menschen schauen lassen und deren Leben wir aus christlicher als geglückt und vorbildlich (das heißt nicht vollkommen) ansehen. Besondere Heilige, die auch um Schutz und Beistand angerufen werden („ich bin Vorbild“) sind unter anderem der Hl. Nikolaus, Martin, Georg, Leonhard, Barbara und die Gottesmutter Maria, zu deren Ehren es mehrere Feste gibt. Die Marienfeiertage betonen die Würde des Menschen und Menschseins.

Ein wenig bekannter aber in unserer Zeit äußerst aktueller Feiertag ist der 1. Jänner, der als Weltfriedenstag begangen wird. Der Beginn des Jahres soll unter diesem Zeichen stehen. Wir erbitten an diesem Tag den Frieden als Grundlage für jeden Tag des Jahres.

 

Lic. Murat Başer, Vorsitzender Islamische Religionsgemeinde Linz

Der Monat Ramadan ist der 9. von 12 Monaten in der Islamischen Zeitrechnung, welche einen Mondkalender folgt.

Diesbezüglich verschiebt sich der Fastenmonat Ramadan jährlich um etwa 11 Tage. So wird es einem Muslim möglich sein in seinem Leben jeweils den Ramadan im Winter mit kurzen Tagen, sowie im Sommer mit langen Tagen zu erleben.

„Der Fastenmonat Ramadan stellt für Muslime ein wichtiges Element in unserer Glaubensausübung dar, da das Fasten in eben jenem Monat, zu den fünf Säulen des Islams zählt.“

Insofern ist das Fasten im Monat Ramadan, auf derselben Stufe mit dem Aussprechen des Glaubensbekenntnisses, dem täglichen Gebet, den Zahlen von Zakat (Almosen) und der Pilgerfahrt nach Mekka. Es zählt als ein Akt der Ibadah, des Gottesdienstes und sollte genau aus diesem Grunde von gläubigen Muslimen praktiziert werden und als solches gesehen werden.

Wenn ein Muslim fastet, verzichtet er freiwillig ab der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf jegliche Nahrungsaufnahme inklusive Getränke, Konsum von Tabak, Geschlechtsverkehr oder anderen Genussmitteln. Umso mehr soll ein Muslim, mehr denn je auf seine guten Taten achten und dem Verwerflichen fern bleiben.

Dies soll unsere Willenskraft über unseren Bedürfnissen stellen und zeigen dass der Mensch nicht von Instinkten sowie Trieben geleitet wird, sondern Herr über sein Handeln ist.

Das Fasten reinigt die Seele eines Muslims und vertieft die Beziehung zu seinem Schöpfer.

Zusätzlich verleiht einem die Enthaltsamkeit des Fastens, eine erweiterte Empathie zu seinen Mitmenschen, Geduld, Dankbarkeit für die Dinge die einem gegeben wurden sowie Bescheidenheit, Dinge wertzuschätzen, die man im gewöhnlichen Alltag oftmals als selbstverständlich betrachtet, bspw. die täglichen Mahlzeiten. Auch gibt das Fasten einem die Möglichkeit sich ins Bewusstsein zu rufen, wie verschwenderisch man oft im Alltag mit Lebensmitteln umgeht. So sollte ein Fastender auch beim Fastenbrechen, sich nicht zu einem Gelage hinreißen lassen, sondern mit Maß und Ziel speisen.

Der Monat Ramadan ist für gläubige Muslime auch eine große Gelegenheit für die Bedürftigen zu spenden und sie zum gemeinsamen Fastenbrechen einzuladen, da die guten Taten in diesen gesegneten Tagen um ein vielfaches von Gott belohnt werden. In fast allen Moscheegemeinden in Österreich, findet ein gemeinsames Fastenbrechen (Iftar) statt, wo Frauen, Kinder, Flüchtlinge, Bedürftige, Fastende und nicht Fastende gemeinsam zusammen finden um zu speisen.

Nach dem Fastenbrechen sowie dem Nachtgebet, gibt es zusätzliche freiwillige Tarawih Gebete, um die Möglichkeit nach Belohnungen von Gott in diesen gesegneten Tagen wahrnehmen zu können.

Da jedoch nicht jeder gesundheitlich oder aus besonders schweren, persönlichen Gründen das Fasten durchführen kann, hat Gott im Quran auch offenbart wer davon ausgenommen ist.

So sind Kranke, Altersschwache, Schwangere, Stillende Mütter, Frauen in der Menstruation, Reisende vom Fasten ausgenommen. Wer später gesundheitlich dazu in der Lage ist, bspw. der Reisende, ist dazu angehalten diese Tage nach dem Ramadan nachzuholen sofern er persönlich dazu im Stande ist. Kinder welche die Pubertät noch nicht erreicht haben, sind allgemein befreit, jedoch steht es ihnen frei so viele Tage oder Stunden zu fasten, wie es ihnen selbst beliebt um sich später an das Fasten zu gewöhnen. Geistig nicht zurechnungsfähige Menschen sind ebenfalls vom Fasten befreit.

Ende des Fastenmonats Ramadan, findet der Id-ul Fitr (Bayram – Ramadan Fest) statt, die Feiertage des Fastenbrechens, welche 3 Tage andauern. Der erste Tag wird mit einem Festgebet begonnen, und wird von Muslimen damit verbracht, ihre Verwandten zu besuchen.

 

Dr.in Anna Mitgutsch, Israelitische Kultusgemeinde Linz

Die Thora ist das Fundament der jüdischen Religion, darüber hinaus hat sich über die Jahrtausende ein reiches Schrifttum entwickelt: der Tenach, Talmud, Mischne Tora, Schulchan Aruch usw.

 

Schwerpunkte der Religion:

Vernunft

Gemeinschaft (Familie, Minjan)

Gesetz  = Halacha (holech = Gehen, Halacha = Weg) = Praxis, Tun, Handeln (statt fühlen)

Halacha ist die Praxis d. Religion, ihre Anwendung, durchzieht d. ganze Leben: Zu den 10 Geboten kommen weitere 613 Mitzwot.

Jeder Aspekt des Lebens ist heilig

Gedenken, Erinnerung als Vergegenwärtigen (am Ende deas Sedermahls wird „Nächstes Jahr in Jerusalem“ gesagt, Jahrzeit zum Totengedenken, Haggada zu Pessach- 

Auszug aus Ägypten, Feste – jüd. Geschichte)

Ethik steht im Zentrum --- ergibt sich aus Schwerpunkt auf „Tun“.

Siehe Synagogen: Chesed ve Zedaka

Güte und Rechtschaffenheit=Redlichkeit, Wohltätigkeit

Ziel: gesetzestreues Leben im Diesseits, das gute Leben zum Wohl der Mitmenschen.

(Jenseits ist nicht im Fokus, aber: Auferstehung im Körper – nur Erdbestattung

Gesundheit, Leben – Vorrang vor allen Geboten. Das Leben ist heilig.

Messias: Erst dann werden wir die Thora in ihrer ganzen Bedeutung begreifen.

 

Feiertage:

Die Feiertage (außer Schabbat) sind beweglich. Sie beginnen immer mit Sonnenuntergang und enden nach Sonnenuntergang des jeweiligen Festtags.

In der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit:

Schabbat: von Freitag Sonnenuntergang bis Samstag nach Sonnenuntergang. Ruhetag.

Jom Kippur/Versöhnungstag: Fasttag

Rosh HaSchana/ Neujahr: 2 Tage

Pessach: Acht Tage, während der nichts Gesäuertes und kein Brot bzw. Getreideprodukte (Brot, Gebäck, Kuchen etc.)gegessen werden, statt dessen Mazze (in der Kultusgemeinde erhältlich)

Chanukkah/Lichterfest: acht Tage lang wird jeden Abend die Chanukkia/Chanukka-Leuchter entzündet.

Sukkot /Laubhüttenfest

Schawuot /Wochenfest

Purim