12 September 2017

Oö. Umweltkongress am 26. September in Linz: „Stoff im Überfluss – Wege aus der Wegwerfgesellschaft am Beispiel Textilien“

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Der Oö. Umweltkongress 2017 am 26. September 2017 in Linz befasst sich mit den Entwicklungen rund um unsere Wegwerfgesellschaft und sucht dabei nach innovativen Ansätzen für die Vermeidung von Abfällen und für das Schließen von Kreisläufen – am Beispiel der Textilbranche.

„Auch der diesjährige Umweltkongress des Landes OÖ greift ein zukunftsträchtiges Themenfeld auf: die Kreislaufwirtschaft. Dabei werden am Beispiel Textilien innovative Ideen gezeigt und diskutiert, wie „Fast Fashion“ überwunden werden kann und Produkte länger am Leben erhalten werden können, bei Kleidung etwa durch Umarbeiten in Schneidereien. Aber auch generelle Fragen der Abfallwirtschaft und von Recycling werden bearbeitet. Denn es wird immer wichtiger, Ressourcen zu schonen bzw. auch Teile von Produkten aufgrund ihrer Endlichkeit wiederzuverwenden. Ich freue mich über Referent/innen und Beispiele aus der Textilbranche, die zeigen, dass mit Innovationsgeist neue Wege abseits der Masse möglich sind“, so LR Rudi Anschober.

 

Die Hauptreferent/innen:

  • Monika Griefahn, Mitgründerin von Greenpeace Deutschland, ehemalige Umweltministerin Niedersachsens und Vorsitzende des Cradle-to-Cradle e.V. über Kreislaufwirtschaft und politische Weichenstellungen.
  • Reinhard Backhausen, Inhaber der Fa. Reinhard-Backhausen-textile-consulting in Wien über die Textilbranche zwischen Masse und Innovation.
  • Lisa Muhr, Gründerin des Modelabels „Göttin des Glücks“ über den Weg weg von der Fast Fashion.

Kreislaufwirtschaft ist in OÖ schon seit 2009 Thema: Seither setzt die Landespolitik auf Initiative von LR Anschober entsprechende Maßnahmen um, darunter z.B. das europaweite Modellprojekt „ReVital“, bei dem über die Sammlung von z.B. Möbeln und Elektrogeräten in Altstoffsammelzentren Tonnen an „Abfall“ gerettet werden, indem sie repariert, überprüft und zu günstigen Preisen und mit Garantie wiederverkauft werden – so wird Abfall vermieden, werden Ressourcen geschont, Jobs im Rahmen von Arbeitsmarktprogrammen geschaffen und gute Produkte zu fairen Preisen geschaffen.

Beim Umweltkongress soll das Thema Kreislaufwirtschaft nun weiter gedacht werden, am spannenden und großen Markt der Textilien weiterentwickelt werden.

Damit nimmt OÖ auch den Trend auf, den die EU im derzeit zu verhandelnden Kreislaufwirtschaftspaket aufgegriffen hat und u.a. die Reparaturfähigkeit, Haltbarkeit, Recyclierbarkeit und Adaptierbarkeit von Produkten verbessern will, damit diese länger „im Kreislauf“ bleiben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich noch im Zuge der verlängerten Anmeldefrist bis FR, 15. September 2017 für den Umweltkongress 2017 anzumelden, alle Infos online unter http://www.land-oberoesterreich.gv.at/183424.htm