24 Mai 2019

Rücknahme der 1,50-Verordnung erster ermutigender Schritt, dem weitere folgen müssen

Integrationslandesrat beginnt am kommenden Dienstag Gespräche mit Regierungsmitgliedern, damit zerstörte Integrationsmaßnahmen wieder aufgebaut werden

„Noch gibt es Fragezeichen über die Zusammensetzung der Bundesregierung, aber dennoch ist keine Zeit zu verlieren. Türkis-Blau hat viele Integrationsmaßnahmen für Asylwerber/innen zerstört, deren Reparatur jetzt versucht werden muss. Dass die Rücknahme der letzten Maßnahme seines Vorgängers - die Verordnung zur Verringerung der Entlohnung für gemeinnützige Tätigkeiten von Geflüchteten - die erste Maßnahme des neuen Innenministers Ratz war, ist ermutigend. Dem muss aber nun vieles an Reparatur der zerstörten Integrationspolitik folgen“, appelliert Oberösterreichs Integrationslandesrat Rudi Anschober und kündigt erste Gespräche bereits für kommenden Dienstag an.

Anschober: „Wir brauchen eine Wiederaufnahme der Bundesfinanzierung der Deutschkurse für Asylwerber/innen, eine Wiederöffnung des Zugangs zur Lehre in Mangelberufen, eine Lösung gegen die Abschiebung von Lehrlingen, eine massive Verkürzung der Asylverfahren durch eine deutliche Personalaufstockung beim Bundesverwaltungsgericht und vieles andere mehr. Kommende Woche beginnt der Neuanlauf für eine Unterstützung der Bundesregierung für die engagierte Integrationsarbeit in Oberösterreich“.