Bilder

&copy Grilnberger/Land OÖ Bild 1: vlnr Mirza Dinnayi (Luftbrücke Irak), Lamya Hadschi Baschar, Landesrat Rudi Anschober

© Grilnberger/Land OÖ Bild 1: vlnr Mirza Dinnayi (Luftbrücke Irak), Lamya Hadschi Baschar, Landesrat Rudi Anschober

&copy Grilnberger/Land OÖ Bild 2: Lamya mit Integrations-Landesrat Rudi Ansch

© Grilnberger/Land OÖ Bild 2: Lamya mit Integrations-Landesrat Rudi Anschober

Downloads

20 März 2017

Trägerin des Menschenrechtspreises des Europaparlaments auf Besuch in Oberösterreich

Integrationslandesrat für Sonderkontingent für den Schutz von Jesidinnen in Österreich

Die aktuelle Trägerin des Sacharow-Menschenrechtspreises des Europaparlaments, Lamya Hadschi Baschar, war heute in Begleitung des SP EU-Abgeordneten Josef Weidenholzer zu Besuch bei Integrationslandesrat Rudi Anschober.
Die junge Jesidin lebt nach längerer Gefangenschaft durch die Terrortruppen des IS mittlerweile in Deutschland und informiert seitdem gemeinsam mit ihrer Kollegin Nadja Murad die Öffentlichkeit über die Greueltaten des IS und das Schicksal der Jesidinnen, von denen sich noch rund 3500 in Gefangenschaft und Versklavung durch den IS befinden. 

"Auf meinen Antrag haben die Flüchtlingsreferent/innen der Bundesländer beschlossen, dass Österreich ein Sonderkontingent zum Schutz von Jesidinnen in einer Größenordnung von rund 300 Betroffenen aufnehmen will. Das wäre ein wichtiger Beitrag in den Bemühungen, dass möglichst viele Regionen einen Beitrag zum Schutz der Jesidinnen leisten. Baden Württemberg ist schon mit gutem Beispiel voran gegangen und hat über 1000 Betroffene aufgenommen und ihnen Schutz gegeben. Ich hoffe sehr, dass dieser Schritt Österreichs rasch umgesetzt wird", appelliert Anschober an den Innenminister.

„2 Jahre nach dem Genozid um die jesidische Minderheit steht die Befreiung von Mosul bevor, der IS befindet sich auf dem Rückzug. Doch die Zukunft der JesidInnen ist weiter ungewiss, Sinjar muss wiederaufgebaut und der Schutz der Minderheit garantiert werden. Es stellt sich die Frage, welche Verantwortung Österreich und die Europäische Union übernehmen können“, so Weidenholzer.