17 März 2017

Umweltminister und Klimaschutzreferent/innen einigen sich auf enge Zusammenarbeit bei neuer Klima- und Energiestrategie

Bericht am Montag an die Landesregierung

Bei der heutigen Konferenz der KlimaschutzreferentInnen der Bundesländer mit Umweltminister Rupprechter einigten sich Länder und Bund auf eine enge Zusammenarbeit bei der Erstellung der neuen Klima- und Energiestrategie des Bundes zur Erreichung der Pariser Klimaziele, die für Österreich eine Emissionsreduktion von 36 Prozent bei CO2 bedeuten.

Klimaschutz-Landesrat Rudi Anschober: „Würde es keine Zusatzmaßnahmen geben, so würde Österreich dieses verbindliche Ziel im Jahr 2030 um rund 8 Millionen Tonnen verfehlen. Das würde Kosten für den Erwerb von Emissionszertifikaten in Milliardenhöhe bedeuten."

Bereits im Mai soll ein erster Entwurf für diese erforderliche neue Kima- und Energiestrategie des Bundes vorliegen.

Anschober: „Über die Vorgangsweise werde ich der Landesregierung am Montag berichten. Klar ist für mich: die geplante neue Energiestrategie Oberösterreichs ist nicht geeignet für die Erreichung der Klimaziele. Es wäre also vernünftig, mit der Beschlussfassung der oö. Energiestrategie, die für den Landtag am 18.Mai geplant ist, zuzuwarten, bis klar ist, welche Inhalte die bundesweite Strategie hat, denn auch Oberösterreich wird seinen Beitrag leisten müssen."