13 November 2017 ,

Weltklimakonferenz auf der Suche nach konkreten Lösungen

Großes Interesse einiger Regionen am oö. Modellprojekt ReVital zur Kreislaufwirtschaft

Das Hauptthema der Weltklimakonferenz in Bonn, an der auch Oberösterreichs Umwelt- und Klimaschutz-Landesrat Rudi Anschober aktuell teilnimmt, ist in diesen Tagen die Vernetzung der engagierten Städte und Regionen auf dem Planeten und die Präsentation von erfolgreichen Modellprojekten. 

Auf großes Interesse bei etlichen Regionen ist dabei Oberösterreichs Modellprojekt „ReVital“ gestoßen, mit dem Oberösterreich erstmals einen Teil der Abfallwirtschaft von der Wiederverwertung von Altstoffen zur Widerverwendung weiterentwickelt und damit CO2 einspart, Arbeitsplätze schafft und leistbare Produkte in mittlerweile 21 Revital-Shops in ganz Oberösterreich verkauft werden.

Im Zuge des ReVital-Projektes werden Altstoffe, die in den Altstoffsammelzentren landen, aber noch intakt sind, kontrolliert, gegebenenfalls repariert und wiederaufbereitet. In sieben Aufbereitungsbetrieben erfolgt diese Reparatur v.a. von Mitarbeiter/innen von Sozialprojekten zur (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt. In mittlerweile bereits 21 ReVital-Shops werden diese Waren mit Garantiestandards verkauft. 2016 wurden auf diese Art bereits ca. 980 Tonnen zu sozial verträglichen Preisen verkauft.

LR Anschober: „Damit werden die CO2-Emissionen deutlich verringert, entstehen leistbare Waren und allein im Jahr 2015 haben 280 Personen, davon 160 Transitarbeitskräfte eine Beschäftigung gefunden. Es könnte durchaus sein, dass dieses oö. Modellprojekt bald in mehreren Regionen neu verwirklicht wird – z.B. in Kanada und Deutschland."