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© Land OÖ, Landesrat Rudi Anschober

22 November 2019

Bereits jede 10. Gemeinde in OÖ unterstützt „Oberösterreich blüht auf“

Über 20.000 Privatpersonen, zahlreiche Prominente und 44 Gemeinden mit über 184.000 Einwohner/innen unterstützen Anschobers Bienen-Petition

Um das Artensterben aufzuhalten, hat Oberösterreichs Umweltlandesrat Rudi Anschober Mitte Februar die überparteiliche Petition „Rettet die Bienen - für den Schutz von Insekten, Böden und Artenvielfalt“ - ins Leben gerufen. Seitdem ist ein Erfolgsweg entstanden: „Oberösterreich blüht auf“ wird nun bereits von jeder 10. oberösterreichischen Gemeinde unterstützt! Das Maßnahmenpaket zum Schutz der Artenvielfalt wurde in 44 Gemeinderäten, die 184.000 Einwohner/innen vertreten, beschlossen: Von Alkoven, Unterweitersdorf und Walding über Schwertberg, Freistadt und Gallneukirchen bis hin zu Vöcklabruck, Ried im Innkreis und Braunau.

Immer mehr Menschen engagieren sich in Oberösterreich für Artenschutz und Biodiversität. Das zeigen über 20.000 Unterstützer/innen und zahlreiche Prominente, darunter Stardirigent Franz Welser-Möst, Bio-Gärtner Karl Ploberger, WWF-Geschäftsführerin Hanna Simons, Bio-Pionier Werner Lampert und Genetiker Josef Penninger, die Anschobers Petition mittragen. Die Petition fordert zehn konkrete Maßnahmen ein - von einem Verbot der Bienengifte über einen sorgsamen Umgang mit den Flächenreserven bis zu einer Ökologisierung der Agrarförderung. www.ooebluehtauf.at

Umweltlandesrat Rudi Anschober: „Das Bewusstsein in der Bevölkerung und in den Gemeinden steigt: Wie groß das Interesse in Oberösterreich an der Erhaltung der Artenvielfalt ist, zeigen bereits Tausende Unterstützer/innen der von mir initiierten Petition. Immer mehr Gemeinden fassen entsprechende Beschlüsse, immer mehr Imker/innen und Landwirt/innen melden sich. Wir werden noch breiter und stärker werden und damit den Druck erhöhen, bis die geforderten Maßnahmen umgesetzt werden.“

Nach einer höchst erfolgreichen Fachkonferenz in den ausgebuchten Linzer Redoutensälen mit über 250 Teilnehmer/innen im September wird die Initiative nun fortgesetzt - unter anderem durch die Fachbearbeitung einzelner Lösungsschritte – zum Beispiel der Frage, wie wir Straßenböschungen verstärkt für Artenschutz nützen können.