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&copy Land OÖ/Kauder: Foto: v.l.n.r.: Mag. Johanna Hobelsberger-Gruber, Ernst & Young, Illi de Verette, Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas für Menschen mit Behinderungen, Mag. Walter Prehofer, WKOÖ, Maria Brunner, AMS OÖ, Ruth Makiese Nzola Pflegerin, Rudi Anschober, Integrationslandesrat, Hubert Schöffmann IHK für München & Oberbayern , Impulsgeber der 3+2-Regelung in Deutschland

© Land OÖ/Kauder: Foto: v.l.n.r.: Mag. Johanna Hobelsberger-Gruber, Ernst & Young, Illi de Verette, Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas für Menschen mit Behinderungen, Mag. Walter Prehofer, WKOÖ, Maria Brunner, AMS OÖ, Ruth Makiese Nzola Pflegerin, Rudi Anschober, Integrationslandesrat, Hubert Schöffmann IHK für München & Oberbayern , Impulsgeber der 3+2-Regelung in Deutschland

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6 September 2019

Tage der Entscheidung für 881 Lehrlinge - bereits 7.000 Offene Briefe an Parlamentsfraktionen für einen Gesetzesbeschluss vor der Nationalratswahl

Zustimmung aller Fachexpert/innen bei gestriger Fachkräftemangelkonferenz des Integrationsressorts zu einem verbesserten Zugang von Migrant/innen zu Mangelberufen

Gestern Abend fand im vollbesetzten Linzer Redoutensaal die Fachkonferenz „Wie Migrant/innen helfen können, Oberösterreichs Fachkräftemangel zu lösen – wenn wir sie lassen" statt. Übereinstimmende Meinung aller Fachexpert/innen, darunter etwa Hubert Schöffmann von der Bayrischen Handwerkskammer: Für die Integration, die Betroffenen und für die Wirtschaft wäre es gut, den Zugang von Migrant/innen zu verbessern.

Zehn konkrete Schritte wurden erarbeitet, die von der nächsten Bundesregierung für weniger Barrieren, einen besseren Zugang und mehr Sicherheit geschaffen werden müssen, damit ein wirksamer Beitrag zur Milderung des immer dramatischeren Lehrlings- und Fachkräftemangels geleistet werden kann. Ein zentraler Punkt dabei ist die Wiederöffnung des Zugangs von Asylwerber/innen zur Lehre und ein Verhindern der Abschiebung der in Österreich noch aktiven 881 Lehrlinge.

Anschober: „Die nächsten Tage entscheiden. In meinen Gesprächen mit Innenminister, Justizminister, Wirtschaftsministerin und Sozialministerin in den letzten beiden Wochen ist klar geworden, dass die derzeitige Gesetzeslage nicht ausreicht, um Sicherheit für die 881 betroffenen Lehrlinge zu schaffen. Am Dienstag habe ich den Parlamentsfraktionen daher drei konkrete Lösungsvorschläge für Gesetzesanpassungen übermittelt, um das umzusetzen, was Sebastian Kurz vor zwei Wochen versprochen hat: Keine Abschiebungen der derzeit in Ausbildung befindlichen Lehrlinge während ihrer Ausbildung. Ich ersuche die Parlamentsfraktionen bis Mittwoch kommender Woche um eine klare Rückmeldung, ob sie eine der drei Varianten für Gesetzeskorrekturen unterstützen werden. Kommt es zu einer Mehrheit für eine Lösungsvariante, werde ich das Innenministerium ersuchen, einen Vorschlag für die Formulierung des konkreten Nationalratsbeschlusses den Klubs vorzulegen, damit es zu einem möglichst breit getragenen Beschluss kommen kann.“ Um den politischen Druck dafür zu verstärken, hat Anschober den Parlamentsfraktionen und Parteichef/innen einen Offenen Brief übermittelt, der in den letzten zwei Tagen bereits von 7.000 Menschen unterstützt wurde und für den bis kommenden Dienstag noch Unterstützung möglich ist.

chng.it/z8TxSHH6

www.ausbildung-statt-abschiebung.at